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Park, Beete und E-Tankstelle

Zwei Vertreter*innen der SachsenEnergie stellten am Montagabend die Pläne für die Brache an der Marta-Fraenkel-Straße vor.

Brache zwischen Schule und Friedhof soll Park und E-Tankstelle werden. Foto: Anton Launer
Brache zwischen Schule und Friedhof soll Park und E-Tankstelle werden. Foto: Anton Launer

Eigentümerin des 3.240 Quadratmeter großen Grundstücks ist die Drewag. Die Fläche liegt zwischen dem Inneren Neustädter Friedhof und der 148. Grundschule. Östlich davon befindet sich die Brückenwerkstatt der Deutschen Bahn.

Geplant ist eine E-Tankstelle mit sieben Ladestationen. Dahinter soll eine große, parkähnliche Grünfläche entstehen. Im hinteren Bereich ist ein Hügel vorgesehen, der von Blumenwiesen umgeben sein soll. Außerdem sollen mehrere Bäume gepflanzt werden. Vorgesehen sind zudem ein rund 70 Quadratmeter großer Schulgartenbereich sowie Hochbeete für Urban Gardening. Die Planungen wurden mit der Grundschule und dem Dresdner Umweltamt abgestimmt.

Die Direktorin und die Hortleiterin der 148. Grundschule zeigten sich erfreut über die Entwicklung – insbesondere, weil es auf dem Schulgelände kaum Schatten gibt. Auf der Fläche soll auch ein „grünes Klassenzimmer“ entstehen, sodass Unterricht im Freien möglich wird.

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Reaktionen der Stadtbeziksbeiräte

Sascha Möckel (Grüne) erinnerte daran, dass sich früher Ateliers und ein Veranstaltungsraum auf dem Gelände befanden: „Damit ist auch ein Stück Kultur verschwunden. Ich würde mir wünschen, dass die SachsenEnergie solche Aspekte künftig stärker berücksichtigt.“

Ein Vertreter der SachsenEnergie erläuterte erneut, warum die Gebäude damals abgerissen werden mussten (Neustadt-Geflüster vom 17. März 2017). Ein Neubau sei an dieser Stelle – auch wegen des nahegelegenen Friedhofs – nicht möglich gewesen. Zudem engagiere sich das Unternehmen für Künstler am Kraftwerk Mitte.

Philipp Grimm (Linke) fragte nach der Art der Ladestationen und warum keine Mülleimer vorgesehen seien. Die Stationen seien für PKW gedacht, erklärte SachsenEnergie. Auf Bänke habe man aus Vandalismusgründen bewusst verzichtet.

Jan Kossick (Piraten) wollte wissen, ob ein Tor zum Friedhof geplant sei. Das sei derzeit von Seiten des Friedhofs nicht gewünscht. Julia Sasse (Team Zastrow) erkundigte sich, ob der Schulgarten vor Vandalismus geschützt werde. Felix Göhler (SPD) regte an, zumindest am Eingang des Geländes einen Mülleimer aufzustellen. In dieser Frage befinde sich die SachsenEnergie bereits in Abstimmung mit dem Abfallamt. Der Schulgarten werde zudem optisch abgegrenzt.

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Martin Rudelt von der Initiative „Rudolf rollt“ fragte, warum kein Skaterpark entstanden sei, obwohl die Initiative dafür 4.000 Unterschriften gesammelt habe. Laut SachsenEnergie sei dies nicht möglich gewesen, da die Gestaltung der Fläche auch als Ausgleichsmaßnahme für andere Bauvorhaben des Unternehmens dient.

Die Umgestaltung des Geländes soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die Arbeiten zur Einrichtung der Ladeinfrastruktur sollen bereits im April beginnen. Die SachsenEnergie rechnet sowohl für die Gestaltung der Fläche als auch für die Installation der Ladesäulen mit Kosten von jeweils rund 350.000 Euro.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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