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Aus der Sitzung des Stadtbezirksbeirates

Am 16. März kam der Stadtbezirksbeirat Neustadt zu seiner 20. Sitzung zusammen. Die Sitzung begann um 17.30 Uhr im Bürgersaal des Stadtbezirksamtes Neustadt in der Hoyerswerdaer Straße 3.

Sitzung des Stadtbezirksbeirates am 16. März 2026 - Foto: Anton Launer
Sitzung des Stadtbezirksbeirates am 16. März 2026 – Foto: Anton Launer

Brache neben der 148. Grundschule

Vertreter*innen der SachsenEnergie stellten die Pläne für die Brache an der Marta-Fraenkel-Straße vor. Mehr dazu im gesonderten Bericht im Neustadt-Geflüster.

Förderverein Buga Dresden 2033

Der Verein hat rund 50 Mitglieder, wurde im Dezember 2025 gegründet. „Wir sehen uns als dritte Säule bei der Bugaplanung“, sagte Lara Schink, die zweite Vorsitzende des Vereins, in der Sitzung. Man wolle unabhängig von Stadtverwaltung und Buga gGmbH agieren. So wolle man sich insbesondere für die Gestaltung der Flächen engagieren, die nun aus dem Buga-Plan herausgefallen sind, so die Gestaltung am Sankt-Pauli-Friedhof und dem Proschhübel. Weitere Informationen zum Verein unter: buga-dresden-2033.de

Sascha Möckel (Grüne): „Welchen Teil der Erinnerungskultur haben Sie auf dem Schirm?“ Das sei noch nicht konkret, aber man denke durchaus an Hellerberge und auch die Kindergrabanlage auf dem St.-Pauli-Friedhof habe man im Blick. Annegret Gieland (Linke) gab den Hinweis, das Kinder- und Jugendbüro einzubeziehen. Torsten Abel (Grüne): „Sind sie Unterstützer oder kritischer Partner?“ Schink: „Wir sehen uns als kritischer Unterstützer, wollen Ideen aus der Bürgerschaft in den Prozess mit einbringen.“

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No-Go Kontaktstelle für Diskriminierung

In der Neustadt soll eine Kontakt- und Meldestelle für Übergriffe eingerichtet werden. No-Go wurde 2019 durch den Tolerave e.V. gestartet. Seit 2022 wurden in dem Verein Awarenessstrukturen aufgebaut, im vergangenen Jahr gab es eine Förderung durch den Stadtbezirksbeirat. Damit wurde eine Umfrage konzipiert. Einzelfälle wurden angenommen, die Umfrage digital und analog verbreitet. Gespräche mit vier Spielstätten: dem Ostpol, Groovestation, Sektor und Objekt klein a. Erkenntnisse: Übergriffe geschehen überwiegend durch männlich gelesene Personen, Alkohol wirkt als Verstärker, Handlungsmöglichkeiten für Betroffene sind nicht klar. Niemand sammelt unabhängig Daten. Es gibt keine Schnittstelle zwischen Opfern und Hilfsstrukturen. Genau an diesem Problem will „No-Go“ ansetzen.

Sascha Möckel (Grüne) erläuterte, dass ihm dieses Projekt sehr wichtig sei und es das einzige Projekt sei, das sich mit sexualisierter Gewalt beschäftige. Tina Siebeneicher (Grüne) dankte für die Vorstellung. Man müsse berücksichtigen, dass der Rat die Clubs schon auf verschiedene Weise unterstütze, auch das Thema Gewalt berücksichtige man, zum Beispiel bei den Nachtschlichtern und dem Projekt „Stop Partnergewalt“. Es sei auch Aufgabe der Clubs, sich um das Thema zu kümmern.

Annegret Gieland (Linke): „Ich würde mir eine Vorstellung des No-Go-Reports auch fürs nächste Jahr wünschen.“ Darüber hinaus sei es eine schwierige Abwägung. Christian Demuth (SPD) wies darauf hin, dass man auch andere Projekte fördere. Außerdem merkte er an, dass es vielleicht sinnvoller sei, das Awareness-Thema besser über das Clubnetzwerk zu steuern. Katja Lehmann (Grüne): „Es ist schwierig in diesem riesigen Projekt zu erkennen, was genau passieren soll.“ Johannes Schwenk (CDU) brachte den Vorschlag ein, die städtische Gleichstellungsbeauftragte Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah in die Stadtbezirkssitzung einzuladen, damit sie vorstellen könne, welche Projekte und Fördermöglichkeiten es zu dem Thema gebe. Jan Kossick (Piraten): „Wir haben hier ein supergünstiges Angebot, dass kein Angebot für die Clubs ist, sondern für die Opfer sexualisierter Gewalt.“ Mit sechs Ja-Stimmen und vier Nein-Stimmen bei sieben Enthaltungen wurde die Förderung in Höhe von 4.490 Euro angenommen.

KammerFabrik

Geigerin Maria Graefe stellte das Projekt vor. Die Konzertreihe „KammerFabrik“ soll 2026 in der Dresdner Neustadt Einblicke in die Kammermusikszene geben. Die Veranstaltungen richten sich bewusst an ein breites Publikum. Der Eintritt ist niedrig, die Konzerte finden in unmittelbarer Nähe zum Publikum statt. Auf dem Programm stehen Barockmusik, Werke zeitgenössischer Komponistinnen, experimentelle Musik und Folk. Die Organisation erfolgt größtenteils ehrenamtlich. Geplant sind mehrere Konzerte mit Künstlerhonoraren von maximal 250 Euro pro Person inklusive Proben. Beantragt ist eine Förderung von 5.000 Euro.

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Veit Johneleit (Dissident*innen): „Haben Sie sich auch bei anderen Stellen um Förderungen beworben?“ Bis jetzt nicht. Wenn man keine Förderung bekomme, würde man die Konzerte selber spielen, dann könnte es aber keine Konzert-Reihe geben. Katja Lehmann (Grüne): „Wir halten die klassische Musik für gut abgedeckt in Dresden.“ Christian Demuth (SPD): „Wenn wir jedem Projekt zustimmen, wird es für Projekte, die uns wahnsinnig wichtig sind, eng.“ Hans-Jürgen Zickler (AfD): „Wir haben hier schon Projekte beschlossen, die viel unkonkreter waren und ohne Eintrittspreise – hier sehe ich einen guten Plan, das erstaunt mich schon sehr.“ Mit zehn zu sieben Stimmen abgelehnt.

Hanse 3: Kampagne für Hauskauf

Die Hanse 3 in Dresden soll als Atelierhaus mit bezahlbaren Arbeitsräumen für Künstlerinnen und Künstler erhalten bleiben. Das Gebäude gehört dem Unternehmen Globus, das dem Verein Anfang 2025 gekündigt hat. Gespräche zwischen Stadt und Eigentümer blieben bisher ohne Ergebnis. Der Verein plant deshalb, Haus und Grundstück selbst zu kaufen.

Hanse 3 - Foto: Anton Launer
Hanse 3 – Foto: Anton Launer

Für 2026 ist eine Kampagne vorgesehen. Über Social Media, Flyer und Plakate sollen Unterstützer und Sponsoren gewonnen werden. Vernetzungsveranstaltungen sollen Akteure aus Politik, Verwaltung und Kulturszene zusammenbringen. Parallel arbeiten Fachleute an einem Finanzierungs- und Sanierungskonzept für das denkmalgeschützte Gebäude. Ziel ist eine langfristige und unabhängige Nutzung der Hanse 3. Beantragt ist eine Förderung in Höhe von 4.270 Euro.

Johneleit: „Grundsätzlich ist das ein gutes Projekt, wie soll das gestaltet werden, wenn das Haus gekauft ist. Können da auch Neue hinzukommen?“ Ja, grundsätzlich bestehen solche Überlegungen. Sascha Möckel (Grüne): „Finde ich eine sehr gute Initiative.“ Norbert Rogge (Grüne): „Wie sind die Kontakte zum Eigentümer?“ – „Zu Globus haben wir eher wenig Kontakt, die Kommunikation besteht eher zwischen Stadt und Globus, wir sind da eher untergeordnet“, sagte Martin Schulze vom Hanse-3-Verein. Christian Demuth (SPD) sprach seine Unterstützung für das Projekt aus. Katharina Kern (CDU) merkte an, dass es nicht günstig wäre, mit Fördermitteln eine politische Kampagne zu unterstützen. Stadtbezirksamtsleiter André Barth merkte an, dass es hier um die Zukunft des Vereines gehe, dies sei ein tauglicher Fördergegenstand. Martin Schulze erläuterte, dass es vorrangig um den Erhalt des Hauses gehe. Johannes Schwenk (CDU) gab zu bedenken, dass es sich hier um eine Kampagne handele und zweifelte die Förderfähigkeit an. Änderungsantrag Christian Demuth (SPD): „Bitte um die Streichung der 500 Euro fürs Catering.“ Mit acht Ja-Stimmen, bei sechs Gegenstimmen und vier Enthaltungen angenommen. Gesamtvorlage wurde dann mit 14 Ja-Stimmen angenommen.

Aus der Reihe

Die Konzertreihe „Aus der Reihe – Frühling 2026“ will von März bis Juni acht Konzerte in die Hanse 3 bringen. Alle zwei Wochen treten eine regionale und eine internationale Band gemeinsam auf. Das Programm umfasst neuen Jazz, Avantgarde, zeitgenössische Komposition und improvisierte Musik. Wichtige Punkte sind faire Honorare, Gleichberechtigung von Musikerinnen und Musikern sowie Austausch mit Künstlern aus Tschechien und Polen.

Die Konzerte werden jeweils von zweiwöchigen Ausstellungen von Künstler*innen aus der Hanse 3 begleitet. Damit soll die Vernetzung zwischen Musik und bildender Kunst gestärkt werden. Die ursprünglich beantragte Zuwendung wurde bereits um die Hälfte reduziert und beträgt nun 3.272 Euro. Mit deutlicher Mehrheit und ohne Diskussion angenommen.

Gartenkonzerte an der Blauen Fabrik

Drei aufeinander aufbauende Workshops vermitteln Grundlagen des gemeinsamen Musizierens im Ensemble. Teilnehmen können Menschen aller Altersgruppen und unabhängig vom Einkommen. Am Ende präsentieren die Teilnehmenden das erarbeitete Repertoire in einem öffentlichen Konzert. Dabei tritt die Workshop-Band als Vorband einer Bigband auf.

Parallel finden drei Bigband-Konzerte auf der Gartenbühne statt. Auftreten sollen vor allem Nachwuchsensembles von Schulen und Hochschulen. Die Beteiligten erhalten Aufwandspauschalen oder Honorare unter den üblichen Sätzen. Das Projekt verbindet musikalische Nachwuchsförderung mit ehrenamtlichem Engagement und bietet zugleich Konzerte für das Publikum in der Neustadt. Beantragt ist eine Förderung in Höhe von 3.900 Euro, dies ist schon der reduzierte Beitrag, ursprünglich waren fünf Workshops geplant.

Annegret Gieland (Linke): „Solche Projekte sind vor allem in Zeiten sozialer Kürzungen wichtig“. Tina Siebeneicher (Grüne): „Wir würden gern bis Mai vertagen, bis wir wissen, ob wir im Nachtragshaushalt vielleicht ein größeres Budget bekommen.“ Der Antragsteller erläuterte, dass bei einer Vertagung des Projektes die Qualität leiden würde. Amtsleiter Barth erklärte, dass man nicht genau wisse, wann der Nachtragshaushalt beschlossen werde. Mit großer Mehrheit nahmen die Räte die Förderung an.

Musik an St. Martin

Die Reihe „Musik an St. Martin“ ergänzt das kulturelle Angebot in der Dresdner Neustadt mit Konzerten aus der Kirchenmusik. Am 10. Mai ist eine ökumenische Aufführung geplant. Auf dem Programm stehen das Himmelfahrtsoratorium von Johann Sebastian Bach und das Oster-Dictum von Johann Sartorius d. J.

Außerdem ist eine Uraufführung des siebenbürgischen Kirchenmusikers und Komponisten Klaus-Dieter Untsch vorgesehen. Der Text von Jochen Schubert greift den Gedanken der Himmelfahrt aus dem 18. Jahrhundert auf und überträgt ihn in die Gegenwart. Das Chorprojekt verbindet musikalische Tradition mit aktuellen Fragen zum menschlichen Zusammenleben. Beantragt ist eine Förderung in Höhe von 2.000 Euro. Mit sieben Ja-Stimmen, bei fünf Nein-Stimmen angenommen.

Saisoneröffnung auf dem Alaunplatz

Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit sowie Initiativen aus der Dresdner Neustadt, die sogenannte Stadtteilrunde, planen am 24. April den „Saisonauftakt im A-Park“. Von 15 bis 19 Uhr findet ein Mitmach-Nachmittag für Kinder, Jugendliche, Familien und Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils statt.

Vorgestellt werden Ergebnisse verschiedener Beteiligungsprojekte, darunter Obstbäume im Alaunpark und die Umgestaltung der Louisenstraße. Junge Menschen können eigene Ideen einbringen und mit Stadtbezirksbeiräten ins Gespräch kommen. Das Programm umfasst Spiele, einen Rollstuhlparcours, Mitmachaktionen, einen Graffiti-Workshop sowie Konzerte von jungen Bands aus der Neustadt. Snacks und alkoholfreie Getränke werden ebenfalls angeboten. Beantragt ist eine Förderung in Höhe von 1.040 Euro. Sascha Möckel (Grüne) empfahl nicht nur die Förderung, sondern auch den Besuch der Veranstaltung. Einstimmig angenommen.

Tanz- und Kreativwoche an der 148. Grundschule

Die 148. Grundschule in Dresden plant vom 28. Mai bis 3. Juni 2026 eine Tanz- und Kreativwoche für alle Schülerinnen und Schüler. Unter Anleitung professioneller Tanzlehrkräfte aus Dresdner Musik- und Tanzschulen erarbeiten die Kinder altersgerechte Choreografien.

In Gruppen von 10 bis 20 Teilnehmenden entsteht innerhalb der Woche ein eigenes Tanzprojekt. Die Ergebnisse werden zum Abschluss bei einem öffentlichen Schulfest präsentiert. Neben verschiedenen Tanzstilen können die Schülerinnen und Schüler am zweiten Teil des Schultages auch aus unterschiedlichen Kreativangeboten wählen. Ziel ist es, Freude an Bewegung, Tanz und kreativer Arbeit zu fördern. Beantragt ist eine Förderung in Höhe von 2.600 Euro. Nach längerer Diskussion wurde auf Antrag von Jan Kossick (Piraten) die Vorlage um die Hälfte reduziert. Die Räte stimmten dann mehrheitlich für eine Förderung in Höhe von 1.300 Euro.

Kill You! – Aufführungen zu Spielsucht im Projekttheater

Im September 2026 sind im projekttheater dresden sechs Aufführungen des Theaterstücks „Kill You!“ geplant. Die Inszenierung von Ensemble La Vie e.V. aus München basiert auf dem Roman von Daniel Höra und thematisiert Spielsucht bei Jugendlichen. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse sowie an ein Publikum ab 13 Jahren.

Das Stück erzählt die Geschichte des Teenagers Tim, der sich zunehmend in einem Computerspiel verliert. Nach jeder etwa 60-minütigen Vorstellung folgt ein Publikumsgespräch. Ziel ist es, über Suchtprävention zu informieren und den Austausch mit Jugendlichen und Schulen aus der Dresdner Neustadt zu fördern. Beantragt ist eine Förderung in Höhe von 7.340 Euro. Bei einer Enthaltung angenommen.

Förderung für die Bibo Neustadt

Die Bibliothek Neustadt hat seit Anfang 2025 ihre Öffnungszeiten bis 22 Uhr erweitert. Besonders die Kinderbibliothek hat sich dadurch zu einem kostenfreien Treffpunkt für Familien im Stadtteil entwickelt.

2025 fanden dort an Sonntagen Veranstaltungen mit Dresdner Künstlern statt, die von bis zu 80 Besucherinnen und Besuchern besucht wurden. Aufgrund der hohen Nachfrage soll die Reihe 2026 fortgesetzt werden. Im vergangenen Jahr hatte der Stadtbezirksbeirat vier solche Veranstaltungen gefördert. Nun wird um die Förderung von zwei Veranstaltungen gebeten. Dafür wird eine Förderung von 1.300 Euro beantragt. Die Summe deckt Honorare für Künstler sowie Kosten für einen Sicherheitsdienst ab. Einstimmig angenommen.

Weiteres Dialogdisplay für die Neustadt

Die Anschaffung eines weiteren Dialogdisplays wurde vertagt. Es geht um ein Display zur Geschwindigkeitsreduzierung, es soll am Bischofsweg an der Ecke Prießnitzstraße stehen. Für Kauf und Montage wären 6.400 Euro aus dem Budget des Stadtbezirksbeirates für 2026 nötig. Daher vertagten die Räte die Entscheidung, bis es eine endgültige Entscheidung zum Haushalt gibt.

Dialogdisplays zeigen Verkehrsteilnehmern ihre aktuelle Geschwindigkeit an. Sie haben keine ordnungsrechtliche Funktion. Sie sollen jedoch auf zu hohes Tempo aufmerksam machen und zu langsamerem Fahren bewegen.

Bereits 2025 hatte der Stadtbezirksbeirat die Finanzierung von zwei Dialogdisplays beschlossen. Sie sollen an der Rudolf-Leonhard-Straße auf Höhe des Spielplatzes Schanzenstraße sowie an der Weintraubenstraße beziehungsweise am Carusufer auf dem Weg zur 4. Grundschule aufgestellt werden.

Zebrastreifen an der Hechtstraße

Die Hechtstraße ist ein stark befahrener Zubringer zur Hansastraße. Zwischen Buchenstraße und Hansastraße fehlt eine sichere Querungsmöglichkeit für Fußgängerinnen und Fußgänger. Besonders betroffen ist der Bereich an der Einmündung der Bärwalder Straße. Dort liegen eine Bushaltestelle und eine wichtige Verbindung vom Wohngebiet zum Hechtpark. Viele Schülerinnen und Schüler nutzen die Haltestelle. Sie müssen oft die Straßenseite wechseln. Ein sicherer Schulweg fehlt. Auch der Weg vom Wohngebiet um die Bärwalder Straße zum Hechtpark ist gefährlich. Schnelle Autos erschweren die Querung. Kinder erreichen den Hechtpark daher nur mit Risiko. Die Grünen schlagen vor, dort einen Zebrastreifen einzurichten. Die Räte nahmen den Vorschlag mehrheitlich an.

Team Zastrow beantragt Ende der Provisorien an der Carolabrücke

Nach dem Antrag von Team Zastrow soll der Stadtrat den Oberbürgermeister beauftragen, die provisorische Verkehrsführung im Umfeld der ehemaligen Carolabrücke zu ersetzen. Das betrifft unter anderem die Antonstraße, den Carolaplatz, die Köpkestraße und den Rathenauplatz.

Die derzeitige Kennzeichnung der Verkehrswege soll durch eine kostengünstige Neuregelung ersetzt werden. Diese Regelung soll bis zur Eröffnung des Neubaus der Carolabrücke gelten.

Auch das Umfeld der baulichen Überreste der Brücke soll neu gestaltet werden. Das betrifft beide Elbseiten. Die Stadt soll eine sichere und städtebaulich sinnvolle Lösung umsetzen. Diese Lösung soll ebenfalls bis zur Eröffnung des Neubaus Bestand haben.

Die geplante Neuregelung und die Gestaltung des Umfelds müssen laut dem Antrag vor der Umsetzung im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau vorgestellt werden.

Ein Ersetzungsantrag durch die SPD fordert, dass die Abschaffung der Warnbaken nicht zu einem Entfall der Umleitungsrouten für den Radverkehr stattfinden solle. Dem Ersetzungsantrag wurde bei einer Gegenstimme zugestimmt, genauso wie dann die so ersetzte Gesamtvorlage.

Auch an der Köpckestraße sollen die Warnbaken entfernt werden und durch eine farbliche Markierung ersetzt werden. Foto: Anton launer
Auch an der Köpckestraße sollen die Warnbaken entfernt werden und durch eine farbliche Markierung ersetzt werden. Foto: Anton launer

20. Sitzung des Stadtbezirksbeirates Neustadt

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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