Der Augustusmarkt zieht eine positive Zwischenbilanz. Mit rund 115 Ständen erreichte er in diesem Jahr seine bislang größte Ausdehnung. Auch das Besucherinteresse stieg. Händler*innen, die Gastronomie und Schausteller*innen berichten von höheren Umsätzen. Das gute Wetter dürfte dazu beigetragen haben.

Während viele Weihnachtsmärkte bereits geschlossen sind, legt der Augustusmarkt nur eine kurze Pause ein. Am 24., 25. und 26. Dezember bleibt er geschlossen. Ab dem 27. Dezember öffnet er erneut und läuft bis zum 4. Januar weiter. Damit ist er der größte noch geöffnete Weihnachtsmarkt in Sachsen.
Den Höhepunkt bildet Silvester. An diesem Tag wird der Augustusmarkt zum Silvestermarkt und bleibt bis 2 Uhr nachts geöffnet. Die Gastronomen bieten ihre Speisen und Getränke auch in der Silvesternacht an und ergänzen sie um typische Silvesterangebote. DJs sorgen auf dem gesamten Gelände für Musik. Matteo Böhme und Holger Zastrow, die Veranstalter, organisieren erneut ein Höhenfeuerwerk neben der Augustusbrücke. Am 1. Januar bleibt der Markt geschlossen.
Öffnungszeiten des Augustusmarkts
- Montag bis Donnerstag von 11 bis 21 Uhr, Freitag bis 22 Uhr, Sonnabend von 10 bis 22 Uhr, Sonntag bis 21 Uhr.
- augustusmarkt.de


















Lieber Anton Launer,
ich weiß nicht mit welchen „Händler’innen“ Du zum Thema Umsätze und Augustusmarkt gesprochen hast. Die stationären Gewerbetreibenden rechts und links neben dem „Augustusmarkttunnel“ können es vermutlich nicht gewesen sein, denn dort gibt es ganz andere Meinungen, nämlich die, dass der abgeschottete Aufbau auf der Mittelachse, wo zudem noch wichtige Ausgänge auf die Seitenachsen (z.B. gegenüber den Künstlerpassagen) mit einem Gastro-Stand zugebaut wurden, die Kundenfrequenz dort gegen Null gehen lässt. Die Händler*innen der Kleinstgeschäfte auf den Seitenachsen der Hauptstrasse bekommen einfach fast gar nichts mehr von den tausenden Besuchern des Augustusmarktes ab. Der allesüberstrahlende Lichterglanz des Marktes lässt aber auch die „stadtunterbelichtete“ Westachse (die man inzwischen besser bei Dunkelheit mit der Taschenlampe begehen sollte) fast komplett unsichtbar für die Leute werden.
Das scheint aber Herrn Zastrow nicht besonders zu kümmern, Hauptsache die Kassen klingeln in der Mittelachse und beim Marktbetreiber mit exorbitant hohen Standmieten, vom „ordnungswidrigen“ Fahrradfahren bei komplett gesperrter Hauptstrasse (natürlich immer auf der Westachse- wo denn sonst?) mal gar nicht zu reden.