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25 Jahre Villandry: Geburtstag mit Gans und Küchenfete

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Das Villandry auf der Jordanstraße feiert seinen 25. Geburtstag. Vom 11. bis 14. November stehen Martinsgans, ein Jubiläumsmenü und eine Küchenfete auf dem Programm. Die Geschichte des Restaurants reicht bis in die 1990er-Jahre zurück.

Das Villandry-Team freut sich aufs Jubiläum. Foto: Anton Launer
Das Villandry-Team freut sich aufs Jubiläum. Foto: Anton Launer

Am Anfang schwammen hier Fische durch eine lange Glasröhre. Sie verband zwei Aquarien im damaligen Barracuda. Thoralf Kendler hatte das Fischrestaurant in den 1990er-Jahren gegründet. Neben der Küche blieb vor allem die Glasröhre in Erinnerung. 2001 machten die Brüder Bernd und Uwe Haufe daraus das Villandry. Der Name verweist auf einen Ort an der Loire und steht für das, was das Restaurant verbinden soll: Kunst, Kultur und gutes Essen.

Im Mai 2017 übernahmen Christian Stellmacher und Chris Schmieade das Restaurant. Sie führten das Konzept zunächst weitgehend fort. Doch schon 2018 schloss das Villandry.

Für einen guten Wein stehen die Gläser bereit. Foto: Anton Launer
Für einen guten Wein stehen die Gläser bereit. Foto: Anton Launer

Ein neuer Anfang

Den nächsten Anlauf wagten Frank Grahl und Dirk Vogel. Die beiden betreiben das Sankt Pauli im Hecht-Viertel und hatten bis zum Frühjahr 2020 auch das Sidedoor geführt. Noch 2020 unterschrieben sie den Mietvertrag für das Villandry. Die Räume bekamen ein anderes Gesicht: heller, mit mehr Holz. Tische, Stühle und Bar wurden überarbeitet. Auch die Kunst an den Wänden gehörte zum Neustart. Über die Pläne berichteten wir damals unter „Das Comeback des Villandry“. Im März 2021 sollte zunächst der Außer-Haus-Verkauf beginnen.

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Am 23. Juni 2021 öffnete das Villandry dann regulär. Das Geschäft lief zunächst langsam an. Dass es hier Essen geben sollte, stand für das Team von Anfang an fest. Ziel: auf den Tisch sollen Gerichte kommen, die man zu Hause eher selten zubereitet.

Auch die wechselnden Kunstausstellungen blieben Teil des Konzepts. Etwa alle sechs Monate hängen neue Arbeiten an den Wänden. „Man will es ja schön haben“, sagt Grahl.

Villandry-Chef Frank Grahl - Foto: Anton Launer
Villandry-Chef Frank Grahl – Foto: Anton Launer

Frisch gekocht und von Slow Food empfohlen

Seit Anfang 2026 steht das Villandry außerdem im Genussführer von Slow Food Dresden. Die Initiative empfiehlt das Restaurant für seine zeitgemäße Küche mit französischer Tradition.

Slow-Food-Botschafter Uwe Sochor zeichnete Küchenchef Ole Röthig und Gunar Tschursch vom Partnerrestaurant Sankt Pauli aus. Dabei zählen die Grundsätze „gut, sauber, fair“: frisch kochen, auf Geschmacksverstärker und Fertigprodukte verzichten und offenlegen, woher die Zutaten kommen.

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„Wir setzen uns bewusst damit auseinander, was wir hier verarbeiten“, sagt Röthig. Bei der Auswahl der Zutaten achte die Küche auf Qualität und regionale Herkunft. Zum Villandry gehört auch ein Sommergarten. Laut Slow Food bietet er 45 Gästen Platz, im Restaurant gibt es weitere 50 Sitzplätze. Wer einen Tisch möchte, sollte reservieren. Spontan klappt es mit etwas Glück.

Kulinarische Köstlichkeiten im Villandry in der Jordanstraße - Foto: Anton Launer
Kulinarische Köstlichkeiten im Villandry in der Jordanstraße – Foto: Anton Launer

Vier Tage zum Geburtstag

Zur Jubiläumswoche gibt es am Mittwoch und Donnerstag, 11. und 12. November, Martinsgans. Am Freitag, 13. November, folgt das Jubiläumsmenü. Den Abschluss bildet am Sonnabend, 14. November, die „Küchenfete“ mit Snacks, Musik, Getränken und Zeit zum Quatschen. Zur Geburtstagsfeier sollen auch ehemalige Betreiber dazukommen. Geplant sind außerdem ein Künstlergespräch mit Ekkehard Tischendorf und Essen vom Grill.

Villandry in der Jordanstraße - Foto: Anton Launer
Villandry in der Jordanstraße – Foto: Anton Launer

25 Jahre Villandry

  • 11. und 12. November 2026: Martinsgans
  • 13. November 2026: Jubiläumsmenü
  • 14. November 2026: „Küchenfete“ mit Snacks, Musik und Getränken
  • Ort: Villandry, Jordanstraße 8, Dresden-Neustadt
  • Reguläre Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonnabend, 18 bis 24 Uhr
  • Reservierungen: 0351 30972877
  • Weitere Infos
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Ein Kommentar

  1. Oh ja, bei den kulinarischen Köstlichkeiten auf dem Foto läuft mir doch glatt das Wasser im Mund zusammen…

    gez. König Wapol

    (sry!)

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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