Bei einem Verkehrsunfall am Schlesischen Platz ist am Sonntagabend ein 30-jähriger Radfahrer schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 21.50 Uhr.
Der Radfahrer fuhr auf dem linken Gehweg der Antonstraße in Richtung Albertplatz. An der Einmündung zur Dr.-Friedrich-Wolf-Straße erfasste ihn ein VW Golf. Der 63-jährige Fahrer des Autos kam mit seinem Fahrzeug von links.
Der Radfahrer erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro.
Einbruch in Geschäft an der Hauptstraße
Unbekannte sind in der Nacht zu Sonntag in ein Geschäft an der Hauptstraße eingebrochen. Die Tat ereignete sich gegen 0.50 Uhr in der Inneren Neustadt.
Die Täter schlugen eine Schaufensterscheibe ein und gelangten so in das Geschäft. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro.
Ob und was die Einbrecher entwendeten, ist bislang unklar.


















Es ist ein Wunder, dass nicht öfter was passiert. Radfahrer sollten sich dringend mit den Verkehrsregeln auseinandersetzen. Gute Besserung.
„Der 63-jährige Fahrer des Autos kam mit seinem Fahrzeug von links.“ Also aus der Königsbrücker. Somit von links für den Falschradler. Und bestimmt auch noch bei Grün für das Auto, da es keinen grünen Pfeil an der Ampel gibt. Was alles zusammengenommen für einen Beobachter die Schuldfrage offenbart.
Findet „Vermeidbar“ denn wenigstens, dass der Blechkistenfahrer nach rechts hätte schauen müssen, hätte er einen Fußgänger umgemangelt?
Der PKW kam nicht aus der Königsbrücker, sondern aus der Dr.-Friedrich-Wolf-Straße, wie im Artikel beschrieben. Dort gibt es keine Ampel. In vergleichbaren Fällen (Geisterradler) urteilen Gerichte meist so, dass der Autofahrer eine Teilschuld erhält.
Ob der Autofahrer an dieser Stelle auch einen „Fußgänger umgemangelt“ hätte, ist völlig ungewiss, dafür ist über den Unfallverlauf viel zu wenig bekannt.
Wer abbiegt, muss den Parallelverkehr durchlassen. Jedoch rechnet man nicht mit Geisterfahrern oder generell Radfahrern, die auf einem Fußweg (außer Zusatzzeichen frei) nichts verloren haben. Wer als Radfahrer mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit als ein Fußgänger verkehrswidrig handelt, dem ist scheinbar nicht bewusst, dass Autofahrer keine 100 Augen haben und in sowas mit hineingezogen werden, weil einer nicht denken kann.
Genau diese Mündung in die Antonstraße ist schon ewig ein Unfallschwrpunkt. Und hier tatsächlich nicht grundlos sondern aufgrund echt mieser baulicher Struktur. Es fehlt eine ordentliche (richtlinienkonforme) Fußgängerfurt sowie Radfurt, stattdessen wieder eine der dresden-typischen „Querungshilfen“. Es fehlt dort eine ordentliche Querung über die Antonstraße für Fuß+Rad, stattdessen gibts einen langen DVB-Hochbord (damit man nicht auf die Idee kommt eine Straße zu queren). Dann diese Verschwenkung wegen dem Inselbahnsteig der Tram, schlechte Sichtbeziehungen. Also dämlicher kann eine Einmündung nicht sein, genau deshalb ist sie schon ewig Unfallhäufungsstelle 1. Güte.
Nun sind wir hier aber nicht in Posemuckel, sondern im Zentrum der Landeshauptstadt, nahe am zweitwichtigsten Bahnhof, abertausende Passanten zu Fuß oder Rad. Die in Dresden tätige Unfallkommission hat die gesetzliche Pflicht, Unfallstellen zu beheben, im Grunde sogar ALLE UHS binnen weniger Jahre. Fangfrage: Was zum Teufel macht diese Unfallkommission, speziell hier am andauernden Ärgernis? Antwort: Nichts was was nützt! Ich glaube diese „Querungshilfe“ ist mal vor Jahren von denen gekommen, mehr nicht. Wie rettet man die Welt? Baue eine Querungshilfe! Hier hilft nur ein grundhafter Umbau auf normale Verhältnisse, wie man es in jeder vernünftigen Stadt zuhauf sehen kann.
Ich finde ja, Radfahrer sollten bei solchen Konstellationen 100% Schuld bekommen.
Die Frage nach „hätte er einen Fußgänger umgemangelt“ stellt sich auch überhaupt nicht, da der Fußgänger wartepflichtig gewesen wäre gegenüber dem Auto.
@Vermeidbar: Als Autofahrer solltest du in der Situation immer auch mit nem Radfahrer rechnen, bis zum Alter von 10 Jahren wären die da ganz legal auf dem kombinierten Fuß- und Radweg unterwegs.