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Tödlicher Unfall auf der Hansastraße

Auf der Hansastraße ist am Mittwochnachmittag ein 54-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Tödlicher Unfall auf der Hansastraße - Foto: Roland Halkasch
Tödlicher Unfall auf der Hansastraße – Foto: Roland Halkasch

Der Mann war mit einer Kawasaki Ninja auf dem linken Fahrstreifen zwischen der Fritz-Reuter-Straße und dem Bahnhof Neustadt unterwegs. Der Unfall ereignete sich auf dem dreispurig ausgebauten Abschnitt der Hansastraße kurz vor der Einmündung zur Conradstraße. Ein 28-jähriger Autofahrer fuhr mit einem Renault Megane in dieselbe Richtung und wechselte vom mittleren auf den linken Fahrstreifen.

Die Fahrzeuge stießen seitlich zusammen, wobei der Motorradfahrer die Kontrolle über die Maschine verlor, von der Straße abkam und gegen einen Baum stieß. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der 54-Jährige tödliche Verletzungen. Trotz des schnellen Eintreffens von Rettungskräften verstarb er noch am Unfallort. Für die Bergungs- und Rettungsarbeiten musste die Hansastraße in Richtung Innenstadt für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Es bildete sich ein langer Stau, der sich zeitweise bis weit über die Fritz-Reuter-Straße hinaus erstreckte. Auch auf benachbarten Straßen kam es zu Behinderungen.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs waren Spezialisten des Verkehrsunfalldienstes vor Ort. Sie sicherten Spuren, dokumentierten die Endstellungen der Fahrzeuge und befragten erste Zeugen. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.

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Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bekannt, dass die genutzte Kawasaki nach einem Diebstahl Ende 2025 in Fahndung stand. Wie diese in den Besitz des 54-Jährigen gelangte, ist Bestandteil der Ermittlungen. Ob dieser Umstand in einem Zusammenhang mit dem Unfall steht, ist derzeit nicht bekannt.

Die Polizei fragt: Wer hat Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Unfall gemacht? Insbesondere werden Zeugen gesucht, die den Fahrstreifenwechsel des Renault oder die Fahrweise der beteiligten Fahrzeuge unmittelbar vor der Kollision beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer 0351 4832233 entgegen.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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