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Testphase für die Louisenstraße startet

Die Louisenstraße in der Dresdner Neustadt soll langfristig klimaangepasst und stadtraumverträglich umgestaltet werden. Die Landeshauptstadt Dresden erprobt dazu eine Testphase im mittleren Abschnitt zwischen Alaunstraße und Görlitzer Straße sowie Rothenburger Straße. Die Testphase beginnt am Freitag, 5. Juni, und läuft bis zum Sonnabend, 31. Oktober 2026. Ab Montag, dem 11. Mai, beginnen die Vorbereitungen vor Ort.

Verkehrsversuch auf der Louisenstraße ab Juni - Foto: Anton Launer
Verkehrsversuch auf der Louisenstraße ab Juni – Foto: Anton Launer

Zwischen der Hausnummer 36 (hier befand sich mal das Ibras, das ist jetzt auf der Görlitzer Straße) und der Kreuzung Görlitzer Straße sowie Rothenburger Straße werden die Seitenstreifen abgesperrt. Dort will die Stadt Pflanzkübel, Sitzbänke und Fahrradbügel für rund 50.000 Euro aufstellen (Neustadt-Geflüster vom 24. Februar).

Zunächst werden Markierungen aufgebracht sowie die Beschilderung und Radbügel aufgestellt. In den zwei folgenden Wochen folgen Pflanz- und Sitzelemente sowie weitere Pflanzkübel. Anfang Juni schließen Arbeiten an der Kreuzung Rothenburger Straße und Görlitzer Straße den Aufbau ab.

Auf der rechten Seite der Straße sollen die Pflanzkübel und Sitzgelegenheiten eingerichtet werden. Foto: Anton Launer
Auf der rechten Seite der Straße sollen die Pflanzkübel und Sitzgelegenheiten eingerichtet werden. Foto: Anton Launer

Die Louisenstraße bleibt während der gesamten Vorbereitungszeit und während der Testphase in beide Richtungen befahrbar.

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Online-Befragung geplant

Während der Testphase im Sommer und Herbst plant die Stadt eine Online-Befragung. Die Maßnahmen zur Begrünung und zur Steigerung der Aufenthaltsqualität werden ausgewertet. Die Ergebnisse sollen Grundlagen für eine dauerhafte Umgestaltung der Louisenstraße liefern.

Beteiligung seit 2024

Das Amt für Stadtplanung und Mobilität entwickelte gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekturbüro Rehwaldt und SHP Verkehrsplanung ein Konzept für die langfristige Umgestaltung. In den Jahren 2024 und 2025 beteiligten sich Öffentlichkeit, Anwohner, Gewerbe, Kultur sowie Kinder und Jugendliche an dem Projekt „Louisenstraße im Wandel“.

Diagonal-Ampel

An der Kreuzung Louisen-, Görlitzer- und Rothenburger Straße soll dann perspektivisch ab Juni eine sogenannte Diagonalampel entstehen. Dafür soll die Ampel so geschaltet werden, dass Fußgänger*innen in alle Richtungen Grün haben werden und die Kreuzung dann auch diagonal überqueren können. Dafür müssten zumindest einige der Ketten an der Kreuzung entfernt werden.

Die Kreuzung Louisen-, Görlitzer, Rothenburger Straße soll eine Diagonalampel bekommen - Foto: Anton Launer
Die Kreuzung Louisen-, Görlitzer- und Rothenburger Straße soll eine Diagonalampel bekommen – Foto: Anton Launer
Der Abschnitt der Louisenstraße im Jahre 1990 - Foto: Archiv/Lother Lange
Der Abschnitt der Louisenstraße im Jahre 1990 – Foto: Archiv/Lothar Lange
Louisenstraße 1990 - Foto: Archiv Lothar Lange
Louisenstraße 1990 – Foto: Archiv Lothar Lange
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5 Kommentare

  1. Gebarme von Autofahrenden wegen der weg fallenden Parkplätze in 3…2…1…

    Ich find’s gut. Bei der Diagonalampel hoffe ich, dass sich die Wartezeit für die Fußgänger nicht dadurch erhöht, dass es dann zwei Auto und eine Fußgängerphase geben wird.

  2. Das ist doch wirklich die sinnloseste Stelle für so eine Diagonalampel

  3. Ich find´s auch gut, dass zumindest mal was getestet wird aber wenn da laut Website der Stadt Aufenthaltsqualität und Verkehrsberuhigung(!) getestet werden soll, müsste man doch imho zum Test auch den Verkehr beruhigen? Also zumindest das Stück Louisenstraße von Alaunstraße bis Rothenburger für MIV sperren und Schrittgeschwindigkeit für Anwohnende und Lieferverkehr.
    Da könnte man dann nach ein paar Wochen Umgewöhnungszeit auch gleich testen, was das für Effekte auf MIV und alle anderen Verkehrsteilnehmys hat? Vielleicht in der Straßenmitte einen provisorischen Radstreifen je Richtung?
    Am Ende gäbs dann sogar Aufenthaltsqualität auf den Sitzbänken und auch ein paar Meter drum herum für Kinder oder so.
    Für mich liest es sich irgendwie so wie wir stellen was Grünes und paar Bänke hin und testen mal ob die Leute das besser finden als Parkplätze :/

    Falls hier jemand besser weiß ob und warum das in der geplanten Weise Sinn macht, gerne antworten.

  4. Da der Dresdner „Bau“-bürgermeister seine Parteiklientel bedienen muss, gibt es mal wieder weiße Striche und aus Altpaletten zusammengenagelte Sitze.
    Anderswo hätte man sich erstmal überlegt, was denn eigentlich das Ergebnis sein soll. In heißen Sommern Blumenkübel zwischen Auto-Gegenverkehr bei Wasserknappheit wässern? Wohl eher nicht. Vielleicht wäre ein Gesamtkonzept eine Lösung? Also ein durchdachtes Einbahnstraßensystem für die gesamte Äußere Neustadt, ggf. getrennt durch Rothenburger- und Görlitzer Straße (wg.Straßenbahn) in Ost- und Westseite. Und unter Berücksichtigung der gängigen Fahrradrouten. Da wäre dann vielleicht sogar Platz für ein paar kleine Bäume auf den frei werdenden Fahrstreifen. Aber so wird der Versuch dahinscheiden wie die Fahrradwege auf dem Blauen Wunder. Und die Linie 13 wird die Neustadt gleich mit verlassen, da dass ewige Warten an der Diagonalampel der DVB zu teuer wird.

  5. Ich denk mal, es ist auch ein Versuch, es Schritt für Schritt zu testen. Bei dem Protest, den jede kleine Veränderung hervorruft, ist das eine eher minimalinvasive Variante.

    Und wenn viele Menschen merken: Okay, war vielleicht doch ein Schritt in die richtige Richtung, dann macht man den nächsten kleinen Schritt.

    Also mehr Evolution als Revolution. Und am Ende erreicht man damit mehr, als wenn jede Revolution eine heftige Blockadehaltung hervorruft und am Ende gar nix passiert.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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