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Fünf Statuen auf der Hauptstraße

Nun fehlen nur noch drei Figuren: Seit Mitte April sind die barocken Statuen entlang der Hauptachse der Hauptstraße wieder zu sehen. Inzwischen stehen fünf Skulpturen, neu hinzugekommen ist die „Bildhauerei“.

Seit Mitte April schmückt eine weitere Statue die Hauptachse der Dresdner Neustadt: die „Bildhauerei“. Damit stehen nun fünf der ehemals acht barocken Figuren wieder an ihrem Platz entlang der Fußgängerzone – drei fehlen noch.

Neueste Statue: Die Bildhauerei - Foto: Anton Launer
Neueste Statue: Die Bildhauerei – Foto: Anton Launer

Die Skulpturen haben eine bewegte Geschichte. Ursprünglich standen sie im Dresdner Zwinger, bevor man 1979 entschied, sie auf die damalige Straße der Befreiung – heute Hauptstraße – zu versetzen. Gleichzeitig wurden Kopien angefertigt, die seither die Originale im Zwinger ersetzen. Der Plan damals: Der barocke Charakter der Dresdner Altstadt sollte über die Elbe hinweg in die Neustadt getragen werden.

Die Fußgänger-Allee wird von barocken wie auch modernen Gebäuden flankiert – ein Kontrast, den das moderne Wasserspiel auf der Blickachse vom Albertplatz in Richtung des Goldenen Reiters aufgreift. Die beiden Rondelle mit ihren Blumenbeeten laden zum Verweilen ein, und die rund 130 Jahre alten Platanen spenden Schatten – gewissermaßen eine grüne Mitte zwischen den Jahrhunderten.

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Doch die Skulpturen hatten zuletzt gelitten. Im vergangenen September stimmten die Stadtbezirksbeiräte mehrheitlich für die Förderung der Sanierung der „Bildhauerei“. Bildhauer Sebastian Hempel stellte die Figur für rund 36.000 Euro wieder her – finanziert aus mehreren Quellen: etwa 18.000 Euro aus PMO-Mitteln¹, rund 3.000 Euro Eigenmittel des Amts für Stadtgrün, 4.600 Euro aus Spenden der Bevölkerung sowie 10.000 Euro vom Stadtbezirk.

Das Lied - Foto: Anton Launer
Das Lied – Foto: Anton Launer
Urania - Foto: Anton Launer
Urania – Foto: Anton Launer

Die Rückkehr der Statuen verlief schrittweise: Als erste wurde die „Archäologie“ wieder aufgestellt. Es folgten die „Architektur“ und das „Lied“, die im Februar 2024 zurückkehrten. Im November 2024 wurde die „Urania“ wiedererrichtet. Nun steht auch die „Bildhauerei“.

Barbara Oehlke vom Verein „Hauptsache Hauptstraße“ freut sich über die Rückkehr der fünften Skulptur – und blickt bereits auf die nächste Herausforderung: „Nacht“, „Hekate“ und „Malerei“ fehlen noch. Für ihre Sanierung wird im Fonds „Stadtgrün“ weiter Geld gesammelt. Wer möchte, kann dazu beitragen.

Die Architektur - Foto: Anton Launer
Die Architektur – Foto: Anton Launer
Archäologie - Foto: Anton Launer
Archäologie – Foto: Anton Launer

1 PMO-Vermögen: Es geht um das Vermögen von Parteien und Massenorganisationen der DDR – umfangreiche Informationen dazu in der Wikipedia.

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3 Kommentare

  1. Eins würde mich mal interessieren: wenn diese Platanen schon 130 Jahre alt sind, wo standen die vorher? Haben sie den Bombenangriff überlebt?

    Auf alten Aufnahmen wirkt die Hauptstrasse viel breiter als heute..

  2. @Meester: Die Breite ist seit dem Bau im 18.Jahrhundert gleich geblieben. Von 57 Meter am Neustädter Markt auf 38 Meter am Schwarzen Tor (Albertplatz) verjüngend. Und die Platanenreihe sieht man auf Vorkriegsbildern wie heute auf die beiden Fahnenmasten am Neustädter Markt zulaufend. Die Grünflächen um die Platanen waren aber früher schmaler, die Sächsische Armee brauchte Platz um in die Stadt zu marschieren.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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