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Stadtbezirksbeirat Neustadt tagt am Montag

Am Montag, dem 15. Juni, kommt der Stadtbezirksbeirat Neustadt zu seiner 24. Sitzung zusammen. Die Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Bürgersaal des Stadtbezirksamtes Neustadt in der Hoyerswerdaer Straße 3.

In diesem Haus zwischen Hoyerswerdaer und Glacisstraße befindet sich das Stadtbezirksamt. Einmal im Monat treffen sich hier die Stadtbezirksbeiräte zur Sitzung.
In diesem Haus zwischen Hoyerswerdaer und Glacisstraße befindet sich das Stadtbezirksamt. In der Regel einmal im Monat treffen sich hier die Stadtbezirksbeiräte zur Sitzung.

Auf der Tagesordnung stehen mehrere Beschlussvorlagen zur Förderung von Projekten im Stadtbezirk. Unter anderem geht es um „Yoga im Alaunpark“, „Zukunftsbildung – nachhaltige gesunde Lebensweise“, „Lebendige Erinnerung“, den aus dem Vormonat vertagten „Neustädter Advent“, eine Förderung für das Projekt „Becoming Centrale Culturelle“ und das Projekt „Dresden goes Balkan“.

Vorschlag für überdachte Aufenthaltsorte

Die SPD Dresden-Neustadt schlägt überdachte Treffpunkte für junge Menschen im öffentlichen Raum vor. Geprüft werden sollen offene Container oder ähnliche Aufenthaltsorte. Als Pilotprojekt kommt ein überdachter Container oder ein mobiles Parklet auf der Schotterfläche im nordöstlichen Alaunpark in Betracht.

SPD schlägt Entlastungen für Nachbarschafts- und Stadtteilfeste vor

Die SPD Dresden-Neustadt regt an, die Organisation von nicht-kommerziellen Nachbarschafts- und Stadtteilfesten zu vereinfachen. Genehmigungsverfahren sollen stärker gebündelt werden. Ziel ist, dass Veranstalter möglichst nur noch eine zentrale Anlaufstelle in der Verwaltung benötigen. Auch ein Praxischeck soll bürokratische Hürden aufzeigen.

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Zudem soll geprüft werden, ob Verwaltungsgebühren für nicht-kommerzielle Feste entfallen können. Für kleinere Nachbarschaftsfeste werden vereinfachte Verfahren angeregt. Dabei könnten Regelungen für kleine und große Veranstaltungen künftig stärker unterschieden werden. Weitere Vorschläge betreffen die Unterstützung bei Absperrungen und Beschilderungen. Außerdem soll untersucht werden, ob die Stadt im Rahmen geplanter Bürokratieabbau-Maßnahmen neue Lösungen für die Genehmigung kleiner Feste erproben kann.

Grüne schlagen Verbesserungen für Skatespot an der Albertbrücke vor

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtbezirksbeirat Neustadt schlägt vor, die Sicherheit und Nutzbarkeit des Skatespots unterhalb der Albertbrücke zu verbessern. Konkret soll die rund 600 Quadratmeter große Asphaltfläche durch Schleifen oder Feinfräsen geglättet werden. Zudem soll eine Ortsbegehung mit den zuständigen Fachämtern und weiteren Beteiligten stattfinden, um Lösungen für den Standort zu erarbeiten. Der Stadtbezirksbeirat erklärt sich bereit, die Maßnahme aus dem Stadtbezirksbudget zu unterstützen.

Zur Begründung wird auf die große Bedeutung des Areals für die Dresdner Skateszene verwiesen. Der Platz werde seit Jahren intensiv genutzt und vom Verein Dresden rollt betreut. Die derzeit raue Asphaltoberfläche erhöhe jedoch das Verletzungsrisiko bei Stürzen.

Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik für die Neustadt

Revierleiter Jürgen Kunath wird die Zahlen für das Jahr 2025 präsentieren.

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Vorlagen der Stadtverwaltung

Proberaumhaus wird verkauft – Ersatz auf der anderen Elbseite

Die Stadt Dresden will das Grundstück Meschwitzstraße 16a im Industriegelände verkaufen. Das 1.117 Quadratmeter große Areal wird derzeit von Kunst- und Kulturschaffenden genutzt. In dem Gebäude befinden sich Ateliers, Proberäume und eine Werkstatt. Der Verkaufspreis soll mindestens 230.000 Euro betragen.

Die künftige Eigentümerin betreibt auf benachbarten Flächen bereits ein Bildungszentrum des Handwerks. Geplant ist die Sanierung des Gebäudes und die Entwicklung eines Treffpunkts für Handwerk und Kunst. Vorgesehen sind unter anderem Ausstellungsflächen, Märkte, Workshops und Co-Working-Bereiche.

Mit dem Verkauf würden die bisherigen Räume für Kunst- und Kulturschaffende entfallen. Als Ausgleich plant die Stadt ein Kultur- und Kreativzentrum an der Hahnebergstraße 6. Dafür soll ein 35-jähriges Erbbaurecht vergeben werden. Auf dem rund 1.140 Quadratmeter großen Grundstück befinden sich die Gebäude einer ehemaligen Förderschule. Mindestens die Hälfte der künftigen Nutzfläche soll für die Musikwirtschaft zur Verfügung stehen. Möglich sind außerdem Ateliers, Werkstätten, Büros, Studios und Proberäume.

Altkleidercontainer

Die Stadtverwaltung stellt das Standortkonzept für die geordnete Aufstellung von Altkleidercontainern auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Grünanlagen der Landeshauptstadt Dresden ab 2027 vor.

Zum Abschluss der Sitzung sind Informationen, Hinweise und Anfragen geplant.

24. Sitzung des Stadtbezirksbeirates Neustadt

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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