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Neuer Fußgängerüberweg am Dammweg

Auf dem Dammweg in Höhe der Lößnitzstraße wird derzeit ein neuer Fußgängerüberweg mit Mittelinsel gebaut. Die entsprechenden Schilder wurden bereits am Morgen aufgestellt. Für die Baumaßnahme passten die Arbeiter Fahrbahn und Gehwege an. Zudem installierte die Stadt eine neue Straßenbeleuchtung sowie ein Blindenleitsystem. Auch die Verkehrsführung wurde geändert: Die zuvor gleichrangige Kreuzung ist nun vorfahrtsgeregelt. Der Straßenzug Dammweg/Dr.-Friedrich-Wolf-Straße bildet die Hauptrichtung, der Verkehr auf der Lößnitzstraße ist wartepflichtig.

Neuer Zebrastreifen am Dammweg - Foto: Anton Launer
Neuer Zebrastreifen am Dammweg – Foto: Anton Launer

Mit dem Projekt setzt die Landeshauptstadt Dresden Maßnahme 84 ihrer Fußverkehrsstrategie um. Die Bauarbeiten übernahm die DVT Dresdner Verkehrstechnik GmbH, die Kosten liegen bei rund 85.000 Euro. Hintergrund ist die Verkehrssituation an der Kreuzung von Dammweg und Lößnitzstraße. Vor allem mit Blick auf die Sanierung der Königsbrücker Straße rechnet die Stadt hier mit einem höheren Verkehrsaufkommen. Ziel ist es, den Schulweg zur 148. Grundschule sicherer zu machen. Zudem galt der Bereich bislang als Unfallhäufungsstelle.

6 Kommentare

  1. @Frank:

    „Die Sicherheit von FGÜ kann durch Kombination mit ergänzenden baulichen
    Maßnahmen gesteigert werden. Fußgängerüberwege mit Mittelinseln bieten denVorteil, dass sich zu Fuß Gehende beim Überqueren auf jeweils eine
    Fahrtrichtung des Kfz-Verkehrs konzentrieren können.“ sagt die Handlungsanweisung zur Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen (FGÜ) im Freistaat Sachsen (1).

    Ziel ist es ja, den Schulweg zur sicherer zu machen. Grundschulschulweg = da laufen kleine Menschen mit weniger Erfahrung im Straßenverkehr rüber. Und auch wenns ein Zebrastreifen ist, gibt die Insel eben noch zusätzliche Sicherheit. Kleiner Mensch überquert die Straße erst in für die eine Richtung, hat dann ein trockenes Stück Land unter den Füßen und dann die Straße für die andere Richtung. Klingt für mich sinnvoll.

    Beste Grüße
    Peter

    1) https://www.mobilitaet.sachsen.de/download/Handlungsanweisung_FGUe_210412.pdf

  2. Dass der Dammweg nun Vorrang hat, ist eine absolut sinnvolle Änderung. Ja okay, zugegebenermaßen nicht ganz uneigennützig gesagt ;)

    Und dass die Stadt Dresden statt wie sonst einer Ampel dann doch mal einen Zebrastreifen errichtet hat, darf auch gern öfters vorkommen.

  3. Damit die 85 000 € irgendwie gerechtfertigt sind?

    Spaß beiseite: Vorteil ist vermutlich, dass der Zebrastreifen so besser sichtbar ist und weniger einfach darüberbrettern anstatt den Fußgängern Vorrang zu gewähren. Außerdem kann der Verkehr schon wieder anrollen, sobald der Fußgänger den selbst befahrenen Straßenteil passiert hat, ohne, dass es irgendwie anmaßend wirkt. Bzw. man kann noch fahren, wenn er noch nicht auf der Mittelinsel ist.

    Aber wenn selbst in einer Tempo-30-Zone so aufwändige Lösungen gesucht werden, ist es kein Wunder, dass es hierzulande kaum Zebrastreifen gibt.

  4. @Frank:
    Naja, dann kannste Dich auf die Mitte retten und die Straße pro Fahrspur überqueren. Man muss also nicht warten, bis beide Spuren frei sind.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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