Anzeige


Weltkriegsbombe: Evakuierung im Gange

Seit dem frühen Morgen wird die Innenstadt in einem Umkreis von rund einem Kilometer um die ehemalige Carolabrücke evakuiert. Der Grund dafür ist der Fund einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Rund 18.000 Bewohner*innen sind aufgefordert den Bereich zu verlassen. Ziel ist, dass ab 9 Uhr das Gebiet leer ist.

Mit Lautsprecherwagen fährt die Polizei durch die Innere Neustadt und fordert die Menschen auf, das Gebiet zu verlassen. Foto: Florian Varga
Mit Lautsprecherwagen fährt die Polizei durch die Innere Neustadt und fordert die Menschen auf, das Gebiet zu verlassen. Foto: Florian Varga

Weltkriegsbombe am Elbufer soll entschärft werden

Im Baufeld der neuen Carolabrücke am Elbufer ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Die Entschärfung ist für heute geplant. Polizei und Feuerwehr sind im Einsatz. Die Dresdner Polizei weist darauf hin, dass alle Menschen den Evakuierungsbereich bis 9 Uhr verlassen müssen. Eine Karte zeigt das betroffene Gebiet. In der Neustadt stehen Polizeiautos bereit, um die Straßen abzusperren.

Dieser Bereich muss evakuiert werden. Karte: Stadt Dresden
Dieser Bereich muss evakuiert werden. Karte: Stadt Dresden

Nach 9 Uhr wird die Polizei Kontrollen in dem Bereich durchführen. Erst wenn die Einsatzkräfte sicher sind, dass sich niemand mehr in dem Gebiet befindet, kann die Entschärfung der Bombe beginnen. Aus den Erfahrungen der Entschärfungen im vergangenen Jahr kann das bis in die Mittagsstunden dauern.

Aufgrund der Sperrungen der Innenstadt werden seit 8.15 Uhr auch zahlreiche Straßenbahnlinien umgeleitet. Umfangreiche Informationen dazu finden sich auf www.dvb.de/bombe

Anzeige

Heinz Strunk am 23. März in Dresden, Schauburg

Anzeige

Blaue Fabrik

Anzeige

Societaetstheater

Anzeige

Die Linke

Anzeige

Zeitlos

Anzeige

Herkuleskeule

Anzeige

Villandry

Anzeige

Sax-Abo für Freikarten

Anzeige

Genesis in der Martin-Luther-Kirche

Anzeige

Mythos Handwerk

Anzeige

Humorzone

Anzeige

Blitzumzug

Notunterkunft und zusätzliche Fahrten

Die Landeshauptstadt hat in der Dresdner Messe eine Notunterkunft eingerichtet. Sie ist seit 7 Uhr geöffnet. Die Dresdner Verkehrsbetriebe stellen zusätzliche Transportmöglichkeiten bereit. Busse zur Notunterkunft fahren die Haltestellen Sachsenplatz, Striesener Straße Gerichtsstraße sowie Pirnaischer Platz Wilsdruffer Straße am Landhaus an. Straßenbahnen fahren über die Route Albertplatz, Carolaplatz, Neustädter Markt am Blockhaus und Theaterplatz.

Es standen zusätzliche Straßenbahnen zur Evakuierung bereit. Foto: Florian Varga
Es standen zusätzliche Straßenbahnen zur Evakuierung bereit. Foto: Florian Varga

Informationen und Bürgertelefon

Das Bürgertelefon ist unter 0351 4887666 erreichbar. Aktuelle Informationen gibt es über WhatsApp (Stadt Dresden), Threads (Feuerwehr Dresden) oder auf dresden.de/bombe.

Die Vorbereitungen für die Entschärfung der Bombe am Elbufer haben begonnen. Foto: Anton Launer
Die Vorbereitungen für die Entschärfung der Bombe am Elbufer haben begonnen. Foto: Anton Launer

Nachtrag 12.30 Uhr

Die Einsatzmaßnahmen zur Entschärfung der Weltkriegsbombe an der Carolabrücke dauern an.

Gegen 12.25 Uhr schlossen die Einsatzkräfte die Evakuierung ab. Die Maßnahme verlief ohne Zwischenfälle. Mehr als 310 Betroffene befinden sich in der Notunterkunft in der Messe Dresden.

Anzeige

Genesis in der Martin-Luther-Kirche

Anzeige

Humorzone

Anzeige

Herkuleskeule

Anzeige

Kieferorthopädie

Anzeige

Die Linke

Anzeige

Kieferorthopädie Dr. Manuela Beltz

Anzeige

Mythos Handwerk

Mehr als 300 Menschen nutzten die Notunterkunft in der Messe Dresden - Foto: Florian Varga
Mehr als 300 Menschen nutzten die Notunterkunft in der Messe Dresden – Foto: Florian Varga

Die Polizei kontrollierte den Sicherheitsbereich mit einer Flugdrohne und einem Hubschrauber. Anschließend begannen die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes mit der Entschärfung der Bombe.

Während der Arbeiten bleibt der Bereich gesperrt. Der Verkehr soll das Gebiet weiträumig umfahren.

Auch mit Hubschrauber und Drohne kontrollierte die Polizei den evakuierten Bereich. Foto: Florian Varga
Auch mit Hubschrauber und Drohne kontrollierte die Polizei den evakuierten Bereich. Foto: Florian Varga
Auch die Wasserschutzpolizei ist im Einsatz. Foto: Florian Varga
Auch die Wasserschutzpolizei ist im Einsatz. Foto: Florian Varga

Nachtrag 14.20 Uhr: Entschärfung der Weltkriegsbombe läuft weiter

Wie die Dresdner Polizei am Nachmittag mitteilt, ist die Bombe ist noch nicht entschärft. Die Arbeiten dauern weiterhin an und damit auch die Evakuierung. Offenbar, so die Polizei, geistern Meldungen durchs Internet, dass die Entschärfung bereits abgeschlossen sei. Wer über eine KI-Suchmaschine nach dem Bombenfund in Dresden suche, bekomme diese Information angezeigt. Diese Angabe ist jedoch nicht korrekt.

Der Sperrkreis rund um den Fundort darf deshalb weiterhin nicht betreten werden. Die Dresdner Feuerwehr und die Polizeidirektion Dresden informieren, sobald die Bombe entschärft ist und die Sperrungen aufgehoben werden.

Ein Kommentar

  1. Um welche Bewaffnung handelt es sich bei der Drohne? Nicht, dass die Jungs noch ne zweite Entschärfungsschicht einlegen müssen :/

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert