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Bombe an ehemaliger Carolabrücke entschärft

Die Bombe am Fuße des Widerlagers der ehemaligen Carolabrücke ist entschärft.

Um 15:10 Uhr hatten die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes den Zünder der britischen Fliegerbombe entfernt und anschließend gesprengt. Foto: Jonas Schubert
Um 15.10 Uhr hatten die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes den Zünder der britischen Fliegerbombe entfernt und anschließend gesprengt. Foto: Jonas Schubert

Eine 250-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Mittwoch am Elbufer erfolgreich entschärft worden. Der Blindgänger war zuvor bei Sondierungsarbeiten im künftigen Baufeld der neuen Carolabrücke entdeckt worden. Das teilte die Einsatzleitung mit.

Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entfernten den Zünder vor Ort und sprengten ihn anschließend kontrolliert.

Die Vorbereitungen für die Entschärfung der Bombe am Elbufer haben begonnen. Foto: Anton Launer
Arbeiten zur Entschärfung der Bombe am Elbufer. Foto: Anton Launer

Sperrmaßnahmen werden aufgehoben

Nach Abschluss der Arbeiten heben die Behörden die eingerichteten Sperrmaßnahmen schrittweise auf. Die zuvor evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner können anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren.

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Die Einsatzleitung dankte den beteiligten Einsatz- und Fachkräften sowie den unterstützenden Behörden und Organisationen für die Zusammenarbeit bei Vorbereitung und Durchführung der Maßnahmen. Zudem richtete sie ihren Dank an die Bevölkerung für das Verständnis und die Unterstützung während der Evakuierung.

So verlief der Tag

Seit 6 Uhr früh wurde das Gebiet im Umkreis von rund einem Kilometer um die Fundstelle unterhalb der Widerlager der ehemaligen Carolabrücke evakuiert. Die Polizei sperrte den Bereich ab und kontrollierte ihn zu Fuß, mit Fahrzeugen und aus der Luft. Auch eine Drohne sowie ein Boot der Wasserschutzpolizei kamen zum Einsatz.

Gegen 12.25 Uhr meldeten die Einsatzkräfte: Evakuierung abgeschlossen. Die Maßnahme verlief ohne Zwischenfälle. Mehr als 310 Betroffene wurden in der Notunterkunft in der Messe Dresden betreut.

Mehr als 300 Menschen nutzten die Notunterkunft in der Messe Dresden - Foto: Florian Varga
Mehr als 300 Menschen nutzten die Notunterkunft in der Messe Dresden – Foto: Florian Varga

Während der Entschärfung blieb der Bereich weiterhin gesperrt. Der Individualverkehr sowie mehrere Straßenbahnlinien wurden weiträumig umgeleitet. Unter anderem auf der Stauffenbergallee kam es dadurch zu erhöhtem Verkehrsaufkommen.

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Auch mit Hubschrauber und Drohne kontrollierte die Polizei den evakuierten Bereich. Foto: Florian Varga
Auch mit Hubschrauber und Drohne kontrollierte die Polizei den evakuierten Bereich. Foto: Florian Varga
Auch die Wasserschutzpolizei ist im Einsatz. Foto: Florian Varga
Auch die Wasserschutzpolizei war im Einsatz. Foto: Florian Varga

Zwischenzeitlich sorgte eine Falschmeldung im Internet für Verwirrung. Eine KI-Suchmaschine meldete bereits gegen 14 Uhr, die Bombe sei entschärft. Die Polizei musste diese Information korrigieren.

Um 15.10 Uhr meldete die Einsatzleitung schließlich Erfolg: Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hatten den Zünder der britischen Fliegerbombe entfernt und kontrolliert gesprengt.

Die Polizei wird den Sperrbereich rund um die Fundstelle an der Baustelle der neuen Carolabrücke in Kürze aufheben. Derzeit läuft noch ein abschließender Sicherheitscheck. Danach wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst das Gelände freigeben.

Anschließend können die Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, auch die Verkehrseinschränkungen werden aufgehoben.

Sprengmeister Thomas Zowalla - Foto: Florian Varga
Sprengmeister Thomas Zowalla – Foto: Florian Varga

Sprengmeister Thomas Zowalla hat die Bombe an der Carolabrücke entschärft. Der Einsatz dauerte länger als geplant. Der Zünder war beschädigt. Daher kam ein sogenannter Wasserstrahlschneider zum Einsatz. Damit wurde der Zünder herausgeschnitten. Anschließend sprente das Team den Zünder kontrolliert, berichtet Zowalla. Die 250-Kilogramm-Bombe wird nun zur Entsorgung in die zentrale Sammelstelle nach Zeithain gebracht.

Statement von Polizei und Feuerwehr

Polizeisprecher Marko Laske und der Sprecher der Dresdner Feuerwehr Michael Klahre zur Situation. Video: Florian Varga

Ein Kommentar

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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