Am Dienstag gegen Mittag gerieten an der Ecke Louisenstraße, Martin-Luther-Straße ein 45-jährigen Radfahrer und eine 58-jährigen Fahrerin eines BMW X3 in Streit.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei wollte die Frau offenbar in die Martin-Luther-Straße einbiegen und geriet dort in Streit mit dem Radfahrer. Als sie schließlich ihre Fahrt fortsetzte, fuhr sie so dicht an ihm vorbei, dass der Wagen ihn streifte. Dabei wurde der Mann leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt rund 2.000 Euro. Die Frau im BMW fuhr zunächst davon, wurde aber von herbeigerufenen Polizisten gestellt. Es wird nun ermittelt, ob sie sich wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort strafbar gemacht hat, Paragraph 142, Strafgesetzbuch.
Im genannten Abschnitt ist die Martin-Luther-Straße eine Einbahnstraße – anders als die parallel verlaufende Pulsnitzer Straße ist sie nicht für Radfahrer in Gegenrichtung freigegeben.



















Das müsste ja irgendwann mal passieren. Immer wieder fahren Radfahrende als Geisterfahrer entgegen und halten nicht mal an, wenn ein Auto kommt. Sie schießen auch mit dem Irrglauben aus der Martin Luther Straße auf die Louisenstraße sie hätten Vorfahrt. Leider wird dort nie kontrolliert. Rücksichtnahme gilt auch für Radfahrende. Sehr vielen ist wohl leider ein Miteinander egal.
Häufen sich in letzter Zeit die Vorfälle, bei denen sich Autofahrer:innen nicht im Griff haben und ihr Gefährt als potentielle Mordwaffe missbrauchen? Wenn die so weitermachen, gibt es den Führerschein bald nur noch nach psychologischem Gutachten und Unbedenklichkeitsbescheinigung!