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Die Unschule für Kunst sucht neuen Standort in Dresden

Die Unschule für Kunst sucht einen neuen Ankerplatz in Dresden. Nach einer Phase in der Rudolf-Leonhard-Straße endet dort die Nutzung der Räume. Das Projekt möchte seine wöchentlichen Treffen an einem anderen Ort fortsetzen.

Gruppenbild mit Masken - Unschule für Kunst-in-Dresden - Foto: Institut für Gute Laune
Gruppenbild mit Masken – Unschule für Kunst-in-Dresden – Foto: Institut für Gute Laune

Das Projekt arbeitet bewusst konträr zu klassischen Bildungsmodellen; es geht nicht ums Lernen, sondern um das Verlernen. Hemmungen, Leistungsdruck und feste Vorstellungen von richtig und falsch stehen im Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Die Treffen finden einmal pro Woche statt. Daran nehmen meist zehn bis fünfzehn Personen teil.

Das Projekt ist Teil des Instituts für Gute Laune. Die Unschule versteht sich als Experimentierfeld. Auf dem Programm stehen unter anderem Maskenbau, gemeinsames Liederschreiben und das sogenannte Erweiterte Ringgespräch. Ziel ist es, neue Module für ein Bildungssystem zu entwickeln, das kreative Prozesse fördert. Thomas Preibisch, Gründer des Instituts für Gute Laune und Initiator der Unschule, fiel in der Vergangenheit durch solch wunderbare Kunst-Experimente wie die Gesellschaftskuh oder den „Stift für Zwei“ auf, außerdem gilt er als Schöpfer des wohl schönsten Tulpensongs aller Zeiten.

Für die Fortsetzung der Arbeit wird nun ein neuer Raum gesucht. Bevorzugt wird ein Termin am Montagabend oder Sonntagnachmittag. Gesucht werden Räume mit Platz für etwa zehn bis fünfzehn Personen. Infrage kommen Ateliers, Gemeinderäume, Werkstätten oder Hinterhäuser. Wichtig ist eine offene Nutzung ohne feste Vorgaben.

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Die Teilnahme an der Unschule ist kostenfrei. Das Projekt setzt daher auf Kooperationen im nachbarschaftlichen Umfeld. Als Gegenleistung bringt die Unschule regelmäßige Nutzung, künstlerische Aktivitäten und gemeinschaftliche Impulse mit.

Die Unschule für Kunst orientiert sich am Konzept der sozialen Plastik nach Joseph Beuys. Rollen innerhalb der Gruppe sind nicht festgelegt. Teilnehmende wechseln zwischen unterschiedlichen Aufgaben. Der künstlerische Prozess steht im Vordergrund.

Ein Einblick in die Arbeit ist online verfügbar. Weitere Informationen finden sich auf der Website des Instituts für Gute Laune. Raumangebote und Rückfragen gehen an Thomas Preibisch vom Institut für Gute Laune.

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