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Stauffenberg – Jung, anti, dreckig

Zwischen Krach, Haltung und dem Wunsch nach weniger Ernst und mehr Bier.

Getroffen hab ich Stauffenberg an ihrem Proberaum – zwischen kaltem Flur, Bierkisten und Wänden, die schon viel Krach gehört haben. Entstanden ist die Band im Sommer 2022 – aus der Auflösung von Rutschgefahr. Das erste Konzert kam dann im Februar 2023. Seitdem ist klar: Die Richtung stimmt – Hardcore-Punk, direkt, roh, ungefiltert.

Stauffenberg - Foto: Johannes Haupt
Stauffenberg – Foto: Johannes Haupt

Drei Worte für ihren Sound?

Jung. Anti. Dreckig.

Zur Szene in Dresden sagen sie:

„Es gibt Offenheit und Support – vor allem für neue Artists.“
Was fehlt? Mehr Punk. Nicht als Retro-Gag, sondern als Haltung. Als Lärm, der wieder Platz braucht.

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Auf der Wunschliste:

Einmal in Hamburg spielen – am besten bald. Außerdem: ein Fotoshooting im Panzer vorm Militärhistorischen Museum. Und, nicht ganz ernst gemeint, aber irgendwie doch: Stauffenberg-Zitate im Bundestag.

„Wenn schon Dosenstolz dort genannt wird – warum nicht auch wir?“ 1

Features mit anderen Genres?

Klar. Zum Beispiel mit den Elbtalherzen, The Pissed Ones oder Valy and the Vodkas – eine Mischung aus Energie, Chaos und Haltung.

Wen sollte man auf dem Schirm haben?

Valy and the Vodkas, Elbtalherzen, Lohrge und MC Kabel – vier Namen, die laut sind, ehrlich und dranbleiben.

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Wichtige Strukturen?

knowbodyNose_concerts und Das Imperium präsentiert – Leute, die Punk in Dresden nicht nur lieben, sondern organisieren. Und zwar so, wie’s sein muss: direkt und ohne Schnickschnack.

Was sie sich wünschen?

Mehr Bier im Backstage. Weniger Ernst. Mehr Raum für Spaß, Haltung und Lärm.

Was ansteht:

Die EP „Worst Case“ kommt bald – und dazu ein klarer Hinweis von der Band: Supportet Mission Lifeline. („Worst Case“ Release am 27. Dezember ab 19.30 Uhr im Heartbreak)

Stauffenberg - Foto: Johannes Haupt
Stauffenberg – Foto: Johannes Haupt

Stauffenberg

Über den Autor

Der Dresdner Fotograf Johannes Haupt nimmt in unregelmäßigen Abständen Dresdner Musikerinnen, Musiker und Bands vor die Linse. Auf diversen Konzerten kann man ihn in der Nähe der Bühne sehen. Heraus kommen wunderbare Eindrücke von Live-Auftritten. Seit einer Weile hat Johannes, der hauptberuflich als Krankenpfleger in der Notaufnahme arbeitet, sein Portfolio um Porträts erweitert. Dafür trifft er Musiker abseits der Clubs und interviewt sie. Das Neustadt-Geflüster wird in unregelmäßigen Abständen diese Interviews hier veröffentlichen.

1 Eine Erläuterung gibt es in einem Reel von Dosenstolz auf Instagram

7 Kommentare

  1. cool

    aber nich mehr meins. in being sober. and loveful real loving .
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    Dresden war n schönes entzugs jahr. ich war der 3 trailer rad freak xd.
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    aber gruss zurück

  2. Diese so jungen Menschen haben ja überhaupt nichts eigenes mehr zu bieten! Diese Kleidung ist seit ca. 1980 eher Uniform, die Musik leider immer dasselbe und die Inhalte sind wiedergekäut. So gesehen eher eine Konformisierung mit alten, ausgelatschten Strukturen anstatt Fortschritt. Wie öde und langweilig. Ich bin erschüttert.

  3. @ex-punk… sicher warst du nie punk, oder hast dich total entfremdet. Was sollen deine Spiesserzeilen der Welt sagen? Im Gegensatz zu Dir stellen die sich auf die Bühne und rotzen da ordentlich was hin…

  4. @echt… musikalisch ist das selbst für Schrammeldeutschpunk ziemlich grottig. Aber wer es feiert dem sei es gegönnt

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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