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Die Linke

Von Kirchenmusikern, Damendarstellern und Militärkapellen

Christoph Münch hat ein Buch geschrieben. Ein Buch über Musik oder genauer über Orte der Musik. Wer da jetzt in der Neustadt vor allem an Scheune, Groovestation oder Katys Garage denkt, ist zwar der Musik auf der Spur, jedoch hat Christoph Münch etwas tiefer gegraben und auch in die Geschichte geguckt. In seinem Buch „500 Orte der Musik“ entführt er unter anderem in die Martin-Luther-Kirche, das Linkesche Bad oder das Blockhaus.

Wie musikalisch war die Neustadt vor 100 Jahren. Musikvortrag in der Neustadt-Bibo.
Wie musikalisch war die Neustadt vor 100 Jahren. Musikvortrag in der Neustadt-Bibo.

Am Mittwoch nun liest der Kulturwissenschaftler aus seinem Buch in der Neustadt-Bibo, genau genommen ist die Lesung ein Musikvortrag. „Die Spurensuche war für mich eine Entdeckungsreise durch die Stadt“, sagt er. Die Dresdner Neustadt sei bekannt als Dresdens buntes Stadtviertel. Vielfältig und international ging es hier schon früher zu. „Da flirtete Mozart mit einer Malerin, Weber ließ es sich mit englischem Besuch gut gehen, und ein junges Mädchen vom Lande versuchte sich als freiberufliche Komponistin“, so Christoph Münch.

Während tagsüber Militärkapellen von den Kasernen der Albertstadt aus durch die Königsbrücker Straße zogen, vergnügten sich die Soldaten mit Dresdner*innen in Ballhäusern und Varietés. Selbst das Travestietheater Carte Blanche hatte einen beliebten Vorgänger. Musikbeispiele runden die Kombination aus Lesung und Vortrag ab.

Kulturwissenschaftler Christoph Münch, Foto: Sebastian Weingart (Wunderwaldphoto)
Kulturwissenschaftler Christoph Münch, Foto: Sebastian Weingart (Wunderwaldphoto)

Musikvortrag in der Reihe „500 Orte der Musik in Dresden“

  • 12. Oktober, 18:30 bis 21 Uhr, Bibliothek Neustadt,Königsbrücker Straße 26, 01099 Dresden
  • Eintritt 4 Euro, Eintritt frei mit gültigem Benutzerausweis, Anmeldung unter: neustadt@bibo-dresden.de
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