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Von Bädern und Ex-Bädern

Neustadt-Geflüster bei Google bevorzugen

Die Dresdner Bäder GmbH lud am 5. August zu einer Radtour durch Dresden ein, die auch zu zwei Bädern mit Bezug zur Neustadt führte: dem Nordbad und dem längst geschlossenen Augustbad in Klotzsche.

Kein Bad und kein Kletterwald mehr in Klotzsche - Foto: Cornelius de Haas
Kein Bad und kein Kletterwald mehr in Klotzsche – Foto: Cornelius de Haas

Mit dabei waren unter anderem Sportbürgermeister Jan Donhauser (CDU), Mitglieder des Sportausschusses, Aufsichtsratsmitglieder sowie Medienvertreter. Die Strecke führte von Weixdorf durch die Dresdner Heide bis in die Neustadt.

König-Friedrich-August-Bad ist seit Jahren geschlossen

Das frühere königliche Augustbad in Klotzsche war einst das Freibad der Neustädter*innen. Selbst Erich Kästner soll hier schon gebadet haben. Rund anderthalb Stunden zu Fuß oder eine knappe halbe Stunde mit dem Rad von der Neustadt entfernt, wurde es früher sehr rege genutzt. (archivierter Beitrag von dresdner-stadtteile.de)

Zum Netz der Dresdner Bäder gehört das Areal heute nicht mehr. Das Freibad wurde einst mit Wasser aus der Prießnitz gespeist und war entsprechend kalt, eine moderne Wasseraufbereitung gab es nicht. 2006 fiel deshalb die Entscheidung zur endgültigen Schließung.

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Von 2007 an wurde das Gelände als Kletterwald genutzt, musste dann aber wegen Borkenkäferbefalls geschlossen werden. Seitdem entwickelt sich die Fläche wieder zu einem Naturraum.

Das Augustbad steht stellvertretend für mehrere verschwundene Dresdner Freibäder – auch das Freibad an der Grundstraße in Bühlau existiert nicht mehr, dort kann aber immerhin noch geklettert werden. Gleichzeitig hält sich weiterhin ein ganz kleines bisschen Hoffnung auf eine neue Schwimmhalle für Klotzsche oder gar ein neues Sachsenbad in Pieschen.

Nordbad ist das älteste Hallenbad der Stadt

Das Nordbad wurde 1895 eröffnet und gilt als ältestes Hallenbad Dresdens. Ursprünglich diente es der Körperhygiene, heute wird es als Stadtteilbad genutzt. Ein Hubboden ermöglicht verschiedene Wassertiefen, wodurch sich das Becken unter anderem für Kinderschwimmen und Reha-Angebote eignet.

Nicht nur das schönste, sondern auch das älteste Bad Dresdens - das Nordbad. Foto: Cornelius de Haas
Nicht nur das schönste, sondern auch das älteste Bad Dresdens – das Nordbad. Foto: Cornelius de Haas

Im Jahr 2025 besuchten rund 51.000 Menschen das Nordbad. Ein großer Teil davon nutzt die Physiotherapie, außerdem kommen regelmäßig Seniorengruppen und Kinderschwimmkurse ins Bad.

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Auch der Personaleinsatz verändert sich im Jahresverlauf. Im regulären Betrieb arbeiten elf Mitarbeiter im Nordbad, während der Sommerpause halten zwei Beschäftigte den Betrieb aufrecht. Weiteres Personal unterstützt in den Sommermonaten die Freibäder. Ab 15. September ist das Nordbad wieder geöffnet, ab Ende September öffnet auch die Sauna wieder.

Dank variablem Hubboden auch für Kinder- und Physio-Gruppen einsetzbar. Foto: Cornelius de Haas
Dank variablem Hubboden auch für Kinder- und Physio-Gruppen einsetzbar. Foto: Cornelius de Haas

Mit freundlicher Unterstützung durch diesachsen.de

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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