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Polizeieinsatz am Wochenende mit Super-Recognizern

Neustadt-Geflüster bei Google bevorzugen

Bei einem Polizeieinsatz in der Äußeren Neustadt haben in der Nacht zum Sonnabend erneut Beamte der Polizeidirektion Dresden gemeinsam mit der sächsischen Bereitschaftspolizei kontrolliert. Erstmals kamen dabei auch sogenannte Super-Recognizer zum Einsatz. Nach Angaben der Polizei trugen sie mit ihren besonderen Fähigkeiten dazu bei, zwei Tatverdächtige zu identifizieren.

So machten die Wiedererkenner einen 29 Jahre alten Tunesier ausfindig, der bereits wiederholt gegen seine räumlichen Beschränkungen verstoßen haben soll. Gegen den Mann leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein.

Außerdem identifizierten die Beamten einen 25 Jahre alten Staatenlosen, der bereits im Zusammenhang mit Drogendelikten polizeilich in Erscheinung getreten war. Bei einer anschließenden Kontrolle fanden die Einsatzkräfte nach Polizeiangaben Drogen sowie verschreibungspflichtige Tabletten bei dem Mann. Auch gegen ihn wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Wie bereits bei zurückliegenden Einsätzen wurde die Dresdner Polizei von Beamten der sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Im Verlauf des Einsatzes kontrollierten die Polizisten mehrere Dutzend Personen. Insgesamt waren 31 Beamte im Einsatz.

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14 Kommentare

  1. Sehr spannend. Was mit gezielter Gesichtserkennung, KI und ähnlichen Technologien künftig noch möglich sein wird, bleibt abzuwarten.

    Bevor nun wie üblich der Generalverdacht bemüht wird, sei darauf hingewiesen, dass die ersten beiden durch Super-Recognizer identifizierten Personen laut Polizei eben kein Rentnerehepaar auf dem Heimweg vom Theater waren, sondern ein Mann mit mutmaßlichen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz sowie ein polizeibekannter Drogendelinquent, bei dem erneut Betäubungsmittel aufgefunden wurden.

    Vielleicht ist zielgerichtete Kontrolle am Ende doch sinnvoller, als ihr Ruf vermuten lässt.

  2. @Monsieur Calvin Candie

    Ja und in der DDR hat die Stasi nur Staatsfeinde erwischt. Also alles fein, solange es einen selber nicht trifft.

    Hast du mal darüber nachgedacht, was so eine Technologie bedeutet, wenn hier vielleicht bald die AfD regiert? Dann läuft die Polizei mit den Dingern rum und fahndet nach den Menschen, die irgendwann mal auf einer Anti-AfD-Demo waren. Eigentlich reicht auch schon unser aktueller Innenminister, der Gefahr grundsätzlich nur von links sieht und für den geltendes Recht maximal eine grobe Empfehlung ist. Ich will sowas jedenfalls nicht.

  3. Studi, von was für „Dingern“ sprichst du eigentlich? Falls du die Super-Recognizer meinst: das sind speziell geschult/begabte Polizisten – siehe Link von DD-Hecht-Bewohner.

  4. Sorry, für mich hört sich das nach einer PR-Aktion der Polizei an (die zudem ziemlich gefloppt ist). Verstöße gegen räumliche Beschränkungen? Verschreibungspflichtiges Medikament? Bei „mehreren Dutzend“ kontrollierten Personen braucht es dafür keine „Super-Recognizer“- das ist einfach Beifang, und ganz kleiner zudem. (Da hilft auch der sinnfreie Hinweis vom Strohpuppenmeister nicht, dass es „kein Rentnerehepaar“ war. Ich wage mal zu behaupten, dass die eh nicht kontrolliert worden sind, denn: verschreibungspflichtige Medikamente würde man bei denen vermutlich auch finden).

  5. @Pieschener

    Hätte ich vielleicht vorher mal den Link clicken sollen. Das macht es dann deutlich weniger gruselig. Ich hatte dahinter tatsächlich eine technische Lösung vermutet.

  6. @Schwätzdo Ohje
    Der Vorwurf des Strohmanns wäre überzeugender gewesen, wenn Sie nicht unmittelbar danach selbst einen errichtet hätten. Manche Ironie schreibt sich eben von allein.

  7. Ich glaube, dass mit verschreibungspflichtigen Medikamenten Präparate gemeint sind, die unter das BtMG fallen.

  8. Vor Monaten (Jahren?) hat die Polizei öffentlich nach solchen inselbegabten Personen gesucht. Offensichtlich war die Ausschreibung erfolgreich. Ein temporär eingesetzter Bereitschaftspolizist kann sich nicht alle Gesichter der nordafrikanischen Community einprägen. Die Spezis wohl schon. Und das ist dann nicht „Beifang“, sondern gezielte Durchsetzung von vormals erfolgten Maßnahmen bzw. Verfügungen. Aber natürlich kann sich eine weisse Langgnase mit schmutzigen Stecken auch nicht sicher sein…

  9. @MCC
    „Schwätzdo Ohje“? Really?! Das ist ja schon fast das Niveau von „Bin gut zu Vögeln“. Gut, ich SCHREIBE „Niveau“…
    Und nach der ganzen Zeit wissen Sie immer noch nicht, was ein Strohmann ist!? Warum nur bin ich nicht wirklich überrascht…? Schon verständlich: Bei so viel Output bleibt keine Zeit für Korrekturen. Oder Nachdenken.
    Aber ich muss noch ein Lob aussprechen (auch wegen der Hausordnung)! Deshalb:
    Mal ein Post ohne Binsenweisheit! Sehr gut, weiter so!

  10. @SO
    Wenn Sie Ihren eigenen Strohmann nicht erkennen stellt sich die Frage, wer die größeren Defizite bei den Begriffserklärungen zu rhetorischen Tricks hat. Aber lobend möchte ich festhalten, dass Sie meine Beiträge lesen. Weiter so!

  11. @Alles wird gut
    Natürlich handelt es sich um „gezielte Durchsetzung von vormals erfolgten Maßnahmen bzw. Verfügungen“, dem widerspricht ja keiner. Meine These ist allerdings, dass hier ein großer Aufwand betrieben wurde, den das magere Ergebnis in keinster Weise rechtfertigt. Deshalb „Beifang“, den man bei einer solch umfangreichen Kontrolle vermutlich auch so erwischt hätte. (Übrigens „funktionieren“ Super-Recognizer auch ausserhalb der nordafrikanischen Community, nebenbei bemerkt.)
    Ich fühlte mich nur ein wenig an den größten Massengentest Deutschlands erinnert, der in den Nullerjahren in Dresden durchgeführt wurde – ein irrsinniger Aufwand, und den Täter hat man dann durch klassische Polizeiarbeit herausgefunden. Ob die Parallele gerechtfertigt ist, kann ich nicht sagen, ich denke, die Kanonen, mit denen hier auf Spatzen geschossen wurde, dürften deutlich kleiner als damals gewesen sein. Überproportioniert aber auch so.
    Und nein, ich lehne den Einsatz von Super-Recognizern nicht generell ab, ich sage nur, für einen ersten Versuch ist das Ergebnis, sagen wir, antiklimaktisch.

  12. @MCC Natürlich lese ich Ihre Beiträge, Monsieur, besonders die ohne KI. Ich finde sie faszinierend!
    (Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Hartnäckigkeit, mit der Sie das Maß Ihrer intellektuelle Leistungsfähigkeit so uneitel offenbaren, eher meine Bewunderung oder doch eher mein Mitleid hervorruft. Wahrscheinlich weder noch, setzt doch beides ein Mindestmaß an Sympathie voraus. Bleiben wir also bei „fasziniert“!)
    Ach so- um Ihren Ansprüchen an die so oft beschworenen „Inhalte“ zu erfüllen: Drogen sind aber auch schlecht! (Verzichten Sie gerne auf Lob, für mich ist das kein Grund für übertriebenen Stolz, vielen Dank!)

  13. @SO
    Merci!

    Wenn es Sie nicht stört, würde ich auf Ihren Hinweis an „Alles wird gut“ eingehen. Die erste Ausbeute scheint in Anbetracht des Aufwands gering jedoch glaube ich, das ein ähnliches Verfahren so bisher nicht oder nur selten stattgefunden hat und in jedem Anfang ein Zauber wohnt. Eventuell aber, werden die Erfolge zukünftig größer und irgendwann ergibt sich ein Mehrwert, der uns allen zugute kommt. Hier sollten wir dem Ganzen erstmal eine Chance geben.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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