Am 21. Juli 2026 findet bundesweit der Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende statt. Auch in Dresden erinnern mehrere Organisationen an Menschen, die infolge ihres Drogenkonsums gestorben sind. Gleichzeitig soll der Tag auf die Lebensrealität drogengebrauchender Menschen und auf den Bedarf an wirksamen Hilfsangeboten aufmerksam machen.

Das Motto des Gedenktags lautet „Verändern, um Leben zu retten!“. Es verweist auf die Weiterentwicklung bestehender Hilfesysteme. Hintergrund ist unter anderem das zunehmende Auftreten hochpotenter synthetischer Opioide. Themen wie Drug Checking, Substanzanalyse, niedrigschwellige Hilfen und der Zugang zu lebensrettenden Maßnahmen gewinnen nach Angaben der Veranstalter an Bedeutung.
Gedenkveranstaltung auf dem Scheune-Vorplatz
Die zentrale Dresdner Gedenkveranstaltung beginnt am 21. Juli von 15 bis 18 Uhr auf dem Scheune-Vorplatz an der Alaunstraße 36 bis 40. Geplant sind ein Infostand mit Informationen zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten sowie Musik eines Singer-Songwriters.
Außerdem besteht die Möglichkeit, der Verstorbenen zu gedenken und persönliche Erinnerungen auszudrücken. Dafür können symbolisch Schmetterlinge für verstorbene Menschen gefaltet werden.
Den Gedenktag gestalten JES Dresden, Safe Dresden, die Aidshilfe Dresden sowie die Fachstelle Suchtprävention und Konsumkompetenz der Diakonie Dresden gemeinsam.

















