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Diskussion zur Vierten Gewalt im Militärhistorischen Museum

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Ist die Vierte Gewalt in der Krise? Diskussion am Montag im Militärhistorischen Museum Dresden.

Von links: Anja Reschke © NDR/Hendrik Lüders, Nikolaus Blome © Benjamin Zibner, Andreas Nowak © Laurence Chaperon
Diskutieren im Militärhistorischen Museum, von links: Anja Reschke © NDR/Hendrik Lüders, Nikolaus Blome © Benjamin Zibner, Andreas Nowak © Laurence Chaperon

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr lädt am Montag, 20. Juli 2026, zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Ist die Vierte Gewalt in der Krise?“ ein. Beginn ist um 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr. Im Mittelpunkt des Abends stehen Journalismus, Medien und Meinungsbildung. Die Veranstaltung widmet sich der Rolle der Medien in einer demokratischen Gesellschaft.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entstand neben der Gewaltenteilung auch das Konzept unabhängiger Medien als Kontrollinstanz, so das Museum. Die sogenannte Vierte Gewalt soll staatliche Institutionen kritisch begleiten, informieren und Machtmissbrauch verhindern. Heute stehen öffentlich-rechtliche wie private Medien zunehmend in der Kritik. Die Vorwürfe reichen von einer zu einheitlichen Medienlandschaft über gezielte Meinungsmache bis hin zu den Auswirkungen sozialer Medien auf Journalismus und Meinungsbildung. Ob diese Einschätzungen zutreffen und welche Rolle Medien heute erfüllen, soll die Diskussionsrunde im Museum klären.

Das Militärhistorische Museum am Olbrichtplatz. Foto: Archiv/Karla Gutschick
Das Militärhistorische Museum am Olbrichtplatz. Foto: Archiv/Karla Gutschick

Auf dem Podium sitzen die NDR-Journalistin Anja Reschke, Nikolaus Blome, Ressortleiter für Politik und Wirtschaft bei RTL, sowie Andreas Nowak, Landtagsabgeordneter und medienpolitischer Sprecher der sächsischen CDU. Damit treffen Perspektiven aus öffentlich-rechtlichem Rundfunk, privatem Fernsehen und Landespolitik aufeinander. Die Moderation übernimmt Oberst Rudolf J. Schlaffer, Direktor des Militärhistorischen Museums.

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  • Wann: Montag, 20. Juli 2026, 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr
  • Wo: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Olbrichtplatz 2, Dresden
  • Eintritt: frei, begrenzte Platzzahl, keine Reservierung möglich
  • Aufzeichnung: wenige Tage später auf der Website des Museums

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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