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Turm der Martin-Luther-Kirche: Freitagabends hoch hinaus

Auch in diesem Sommer gibt es bei gutem Wetter wieder die Möglichkeit, an den Freitagabenden auf den Turm der Martin-Luther-Kirche zu steigen. Die Saison startet am kommenden Freitag, 29. Mai und dauert – mit einer Ausnahme – bis zum 4. September.

Martin-Luther-Kirche: Turmbesichtigungen sind möglich. Foto: Archiv Anton Launer
Martin-Luther-Kirche: Turmbesichtigungen sind möglich. Foto: Archiv Anton Launer

Ungefähr in der Mitte des Turmes, bei 41 Metern Höhe gibt es einen wunderbaren Rundgang. „Das ist ein Ausblick, der von den Türmen des Meißner Doms im Westen über die Heide im Norden und das Erzgebirgsvorland im Süden bis hin zur Sächsischen Schweiz im Osten reicht“, beschreibt es Christoph Hahn vom Kirchenvorstand.

Für diesen Ausblick sind 224 Stufen zu erklimmen – doch die Mühe lohnt sich. Der Eintritt kostet 3 Euro (ermäßigt 1,50 Euro). Oben angekommen lädt das Turmcafé in der Uhrenstube zum Verweilen ein – mit kühlem Bier, Wein oder Wasser. Geöffnet ist der Turm freitags zwischen 20 und 23.30 Uhr.

Sondertermine beim Bunten Sommer

Eine Ausnahme bildet das Bunte-Sommer-Wochenende vom 19. bis 21. Juni 2026: An diesem Sonnabend und Sonntag ist der Turm ebenfalls geöffnet, allerdings nur für geschlossene Gruppen von je 40 Personen im Dreiviertelstundentakt. Das Turmcafé bleibt an diesen Tagen geschlossen.

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Zur Geschichte der Kirche

Den Auftrag für den Bau erhielten die Architekten Ernst Giese und Paul Weidner. Die Grundsteinlegung für den einschiffigen Sandsteinbau mit halbrund geschlossenem Chor, kurzem Querhaus und dem 81 Meter hohen, schlanken Westturm erfolgte am 12. November 1883; geweiht wurde das Gotteshaus am 10. November 1887. Die Architektur verbindet neoromanische und neogotische Elemente und ist dem Historismus zuzuordnen. Der Innenraum bietet Platz für rund 1.400 Besucher. Im Altarraum sind Bleiglasfenster mit Szenen aus dem Leben Jesu zu sehen, gestaltet von Anton Dietrich und Bruno Carl Urban. Die mehrfach erweiterte Orgel der Firma Jehmlich zählt mit ihren 59 Registern zu den größten Dresdens.

Weitere Informationen

Martin-Luther-Kirche im Stadtteil Dresden-Neustadt - aufgenommen am 17. Oktober 1999 - Foto: Lothar Sprenger
Martin-Luther-Kirche im Stadtteil Dresden-Neustadt – aufgenommen am 17. Oktober 1999 – Foto: Lothar Sprenger

Ein Kommentar

  1. Die Aussicht ist traumhaft schön. Aber der Weg nach unten ist schwerer wie hoch.War vor vielen Jahren, als es noch die BRN gab oben.Es lohnt sich auf alle Fälle!Jetzt schaffe ich es altersbedingt leider nicht mehr !

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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