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Die Linke

Snack-O-Mat: Neuer Automatenkiosk auf der Bautzner Straße

Seit vergangener Woche leuchtet auf der Bautzner Straße ein neuer Laden: Der Snack-O-Mat bietet rund um die Uhr Snacks, Getränke, Vapes und Cannabisprodukte aus Automaten an. Neben Essbarem gibt es einen Retouren-Automaten mit Mystery Packs und eine Lucky-Ten-Maschine, bei der eine Xbox winkt.

Nicht zu übersehen an der Bautzner Straße: der Snack-O-Mat hat aufgemacht. Foto: Jonasz Schulze

Mittwoch, kurz vor Mitternacht: Der Snack-O-Mat auf der Bautzner Straße macht zum ersten Mal auf. Eigentlich hätte es früher losgehen sollen, doch Lieferungen kamen zu spät, Einstellungssachen wurden vom Hersteller nicht rechtzeitig zugearbeitet, und vieles haben die Betreiber am Ende selbst gemacht. Türen einbauen, Automaten ausrichten, Decken abhängen. „Wir haben viel zu viel alleine gemacht“, sagt Maik, einer der Gesellschafter der Firma, die hinter dem Kiosk steht. Beim nächsten Laden soll das anders laufen.

Die ersten Käufe wurden trotzdem bereits getätigt, die Kameras laufen und der Erschütterungsschutz ist installiert. Was von außen wie ein Spätkauf aussieht, ist im Inneren ein Raum mit vier Automaten, einer Greifmaschine und einer Lucky-10-Maschine, bei der eine Xbox als Hauptgewinn winkt.

Snacks, Getränke und Mystery Packs

Das Sortiment ist breit gefächert: internationale Snacks und Getränke, Red Bull in allen Varianten, Vapes, Zigaretten, Shisha-Tabak, ein paar Sorten an Bieren und Mixgetränken sowie Cannabisprodukte verschiedener Hersteller. An der Greifmaschine gibt es Mystery Packs für zwei Euro, Retouren-Pakete mit unbekanntem Inhalt im Wert von bis zu 20 Euro. Wer bei der Lucky-10-Maschine genau auf zehn Sekunden buzzert, gewinnt eine Xbox. Aus Sicherheitsgründen steht nur der Karton der Spielekonsole in der Maschine, diese wird dann an die Gewinnerin oder den Gewinner ausgehändigt.

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Das erste Kundenfeedback ließ nicht lange auf sich warten: Sternburg Export fehlt im Sortiment. Für die Neustadt ist das offenbar ein Fehler. Das Sortiment wird zeitnah angepasst, Produktfeedback ist ausdrücklich willkommen.

Automaten, lila Licht und eine Greifmaschine: der Blick ins Innere des Automatenkiosks. Foto: Jonasz Schulze

Keine Unbekannten in der Branche

Hinter dem Snack-O-Mat steht die H2 Solutions GmbH, vormals Hanfpate GmbH, die in Dresden bereits mehrere Außenautomaten betreibt, unter anderem an der Schandauer Straße 75, an der Reicker Straße 101B, an der Leipziger Straße 248 und im O.D.C. am Otto-Dix-Ring. Der Laden auf der Bautzner Straße 55 ist der erste feste Standort mit eigenem Ladenlokal, ein zweiter ist für Freital geplant.

Die Lage direkt an der Straßenbahnlinie gilt dem Team als Trumpf: Abends sehe man das Leuchten von weitem, die vorbeifahrende Bahn bringe Blicke. Und wenn die Baustelle nebenan irgendwann weg ist, dürften auch Laufkundschaft und Heimkehrer*innen öfter stehen bleiben.

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6 Kommentare

  1. Die Neustadt braucht viele Dinge aber sicher keinen weiteren künstlichen „Szene-Laden“.

    Support your local Späti.

    Und ganz ehrlich: Ich hoffe, das Ding wird genauso eine Nullnummer wie der Laden auf der Rothenburger von den zwei Typen aus dem Weißen Hirsch.

  2. Schlimm… ganz ganz schlimm! Kein Döner, kein Barbershop – und nicht mal Sterni im Angebot? Wie soll das funktionieren? Vielleicht lässt man die Leute mit ihren Geschäftsideen einfach mal machen. Niemand ist gezwungen dort einzukaufen oder hinzugehen.

  3. @ Monsieur Calvin Candie
    Pardon, wo genau, cher monsieur, sehen Sie jemanden, der „die Leute [nicht] einfach mal machen“ läßt? Die machen doch; kein Problem.
    Selbst bin ich da leidenschaftslos, aber ich kann verstehen, dass nicht allen ein „Laden“ ohne Personal gefällt. Die sollten das meinetwegen gerne genauso kund tun dürfen wie ein eventueller bekennender Automatenfan…
    Persönlich finde ich die Bezeichnung „Szene-Laden“ viel interessanter, weil ich mir darunter etwas völlig anderes vorgestellt hätte. Aber man kann ja auch nicht jede Szene kennen.

  4. @Schweesdo Onie: Nicht jeder hat hat Interesse daran, sich mit Personal zu unterhalten. Zumal die zum Verkauf stehenden Produkte keiner intensiven Beratung bedürfen. Zur Zukunft gehört eben, dass wir vieles allein machen. Hängt eventuell auch an den Vorstellungen mancher zu Gehalt & Freizeit bzw. an der allgemeinen Arbeitsmoral. Im Bezug auf den Laden denke ich, sind Automaten einfach gewinnbringender. Unterm Strich: Leerstand abgebaut, Vermieter bekommt Miete, Leute die das Angebot nutzen freuen sich. Wenn das Konzept funktioniert ist es toll, wenn nicht macht der Betreiber von selber wieder zu. Da muss man nun nicht ableiten was die Neustadt braucht oder was für die Bewohner das Richtige ist.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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