Am Mittwoch, dem 8. April 2026, heulen in Dresden um 15 Uhr für zwölf Sekunden die Sirenen. Der Probealarm betrifft das gesamte Stadtgebiet. Das Signal schwillt einmal an, hält den Ton und klingt wieder ab. Ein Gong beendet den Ablauf. Die regelmäßige Prüfung soll die Funktionsfähigkeit im Ernstfall sichern.

210 Sirenen im Stadtgebiet
Dresden betreibt 210 Sirenen-Standorte. Die Stadt verfügt damit über eines der modernsten Sirenen-Warnsysteme in Deutschland. Die Anlagen senden nicht nur Signaltöne, sondern können auch Sprachdurchsagen übertragen, sodass sich konkrete Hinweise ausgeben lassen. Bei Stromausfall bleiben die Anlagen dank Akku-Pufferung bis zu 48 Stunden betriebsbereit.
Viermal im Jahr prüft das Brand- und Katastrophenschutzamt alle Sirenen. Der Test findet jeweils am zweiten Mittwoch eines Quartals statt. Der nächste Termin ist am Mittwoch, dem 8. Juli 2026, um 15 Uhr. Dresden beteiligt sich zudem am bundesweiten Warntag. Dieser ist am Donnerstag, dem 10. September 2026.

So entsteht das Sirenensignal
Eine mechanische Sirene arbeitet mit einem Elektromotor. Dieser dreht eine schaufelartige Trommel, den Rotor, und unterbricht dabei den Luftstrom rhythmisch. So entsteht das typische An- und Abschwellen des Tons.
In Dresden kommen elektronische Sirenen zum Einsatz. Sie erzeugen den Klang über Druckkammer-Lautsprecher und einen Verstärker. Die Anlagen haben keine beweglichen Teile und können daher auch Sprachdurchsagen wiedergeben. Die Steuerung erfolgt per Funk und läuft meist über das digitale TETRA-BOS-Netz der Behörden und Einsatzkräfte. Ein GSM-Rückkanal meldet automatisch, ob die Sirene ausgelöst hat.
Infos zum Sirenenalarm
- Weitere Informationen: www.dresden.de/feuerwehr
- Merkblatt Sirenen (PDF) der Dresdner Feuerwehr, auch in englischer Sprache (PDF)
- Wenn man den Probealarm verpasst, kann man ihn hier nachhören
- Übersicht der Sirenen in Dresden im Dresden-Stadtplan
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