Wer am Dienstagvormittag durch den Alaunpark spazierte, hat sicherlich ein lautes Hämmern gehört und sich eventuell gewundert, was da für Holzpflöcke von zwei Arbeitern in orangen Latzhosen scheinbar willkürlich in die Wiese gesetzt wurden.
Von Weitem sehen sie wie riesige Streichhölzer aus, da alle ein rot angemaltes „Köpfchen“ ziert. Wer näher kommt, erkennt, dass jeder Pflock eine Aufschrift trägt. Im Beitragsbild ist es Baum 15.

Zwei gut gelaunte Vermessungstechniker waren mit einem GPS-Gerät unterwegs, um die genauen Standorte der Pfähle zu finden und diese anschließend in den Boden zu schlagen. In den nächsten Wochen wird ein Bagger an den markierten Stellen Löcher buddeln und Pflanzen einsetzen. „Im Frühling treiben die Bäume dann oben wie unten aus und wachsen ordentlich an“, teilte einer der beiden Männer mit.
Die Stadt informiert
Die Stadt Dresden pflanzt 510 neue Bäume bis zum Frühjahr 2026. Davon werden 31 unterschiedliche Bäume und Großsträucher im Alaunpark stehen.
Kosten der Pflanzungen
Die Stadt informiert: In einer Parkanlage betragen die Kosten für eine Pflanzung derzeit im Durchschnitt 1.900 Euro pro Baum. Die Baumpflanzungen werden aus Mitteln des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft (ASA), einzelner Stadtbezirke, aus Ausgleichszahlungen, Fördermitteln sowie Spenden zugunsten des Fonds Stadtgrün finanziert.
Welche Baumarten im Alaunpark geplant sind, wurde noch nicht offiziell bekannt gegeben, wird aber live vor Ort sicher bald für Baumkundige erkennbar sein, bzw. kann man es dann im Themenstadtplan der Stadt Dresden nachlesen.





















Freu mich über die neuen Bäume! Gerade im Alaunpark … oder platz. Das ist ja in Gänze eher eine Wiese und in trockenen Sommern vielmehr eine Steppe. Da können ein paar neue Bäume nur gut sein. Insofern sind 31 nicht viel. Aber dennoch eine super Sache!
Warum muß man Standorte für Bäume per GPS festlegen? Reicht es nicht, den Bagger/Baumpflanzer mit dem Lageplan loszuschicken? Kommt es da auf den Meter an?
@Fragender
Weil es einfacher und schneller geht. :) aber tatsächlich wurde mir gesagt, es kommt nicht auf den genauen Meter an.
@ein Fragender:
Baumkataster ist das Stichwort.
https://de.wikipedia.org/wiki/Baumkataster
Beste Grüße
Peter
Kann man denn da noch Baumpate werden? Wenn ja, wie und wo?
Statt des Hämmerns habe ich nur die kreischende Kettensäge gehört, denn die Baum“pflege“firma ist gerade seit Tagen am Werk. Leider wurden und werden etliche alte große Bäume gefällt, die Stutzen bleiben bis auf weiteres im Boden. Leider gibt es nicht mal mehr eine Fäll-Liste online, wie es sie jahrelang gab. Auch einst war sie zwar oft unvollständig, aber diese Verwaltung wird von Jahr zu Jahr sperriger und desinteressierter. Ich schaue da kaum noch nach, da man sich nie auf die dargebotenen Inhalte verlassen kann. Ich bin Befürworter der kommenden Pflanzungen, es ist eine weitere Trange wie in letzten Jahren, manche setzen aber leider die eine oder andere Sichtachse zu, die für die Gesamtwirkung des Parkes wichtig war. Aber viel mehr Bäume wo es nur geht war schon wiederholte Ansprache ans ASA, nun kommt es. Und es war gebeten, erntefähige Obstsorten o.dgl. einzubringen. Aber abwarten, nicht daß es wieder Scheinbeeren (sieht wie echte Johannisbeere aus) werden wie am Spielplatz auf der Sebni.