Der Stadtbezirksbeirat Neustadt kommt am Montag, dem 19. Januar 2026, zu seiner 18. Sitzung zusammen. Die Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Bürgersaal des Stadtbezirksamtes Neustadt in der Hoyerswerdaer Straße 3.

Diskriminierungsumfrage wird vorgestellt
Zu Beginn der Sitzung wird eine Diskriminierungsumfrage vorgestellt. Anschließend nimmt das Gremium die Niederschrift der 17. Sitzung vom 8. Dezember 2025 zur Kenntnis.
Mehrere Kulturprojekte zur Abstimmung
Der Stadtbezirksbeirat entscheidet über mehrere Förderungen. Das Projekt „Körper unter Druck – Kunst zwischen Freiheit und Kontrolle“ steht ebenso auf der Tagesordnung wie das „Akustikkollektiv 2026“. Auch das Projekt „Auf der Suche nach dem verlorenen Schnee“ wird zur Beschlussfassung vorgelegt. Zudem berät das Gremium über „Kultur am Pavillon 2026“. Dabei sehen sich die Räte einer angespannten finanziellen Situation gegenüber. Denn aufgrund der aktuellen Haushaltssperre verfügt der Rat nur noch über etwa das halbe Budget des Vorjahres, konkret sind das 241.700 Euro.
Image-Kampagne für den Alaunpark
Ein weiterer Tagesordnungspunkt betrifft die Kostenübernahme für eine Image-Kampagne. Die Kampagne soll für mehr Ordnung und Sauberkeit im Alaunpark werben. Dabei handelt es sich um einen Aufstockungsbeschluss, die Räte entscheiden über die Zuweisung von 6.000 Euro für die Kampagne.
Vorschlag CDU: Alaunstraße temporär für Autos sperren
Der Stadtbezirksbeirat befasst sich mit zwei Vorschlägen zur Verkehrsregulierung. Die CDU reicht einen Vorschlag bezüglich der Alaunstraße ein. Realisiert werden soll eine temporäre Sperrung des motorisierten Durchgangsverkehrs zwischen Albertplatz und Alaunstraße. Geplant ist ein Pilotprojekt an Sonnabenden und in den Abendstunden. Alternativ sollen bauliche Maßnahmen die Geschwindigkeit senken. Ziel ist mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer sowie eine höhere Aufenthaltsqualität am Artesischen Brunnen. Die Stadt soll Auswirkungen und Umsetzbarkeit prüfen. Polizei, ÖPNV und Lieferverkehr müssen einbezogen werden. Die Polizei sieht das Gebiet als Schwerpunktbereich. Der gesamte Vorschlag als PDF.
Vorschlag Grüne: Bessere Ampelregelungen an Kreuzung Anton-, Leipziger Straße
Die Grünen im Stadtbezirksbeirat Dresden-Neustadt fordern mehr Sicherheit an der Kreuzung Anton- und Leipziger Straße. Dort kommt es laut Unfallatlas häufig zu Unfällen mit Fahrradbeteiligung. Die Ampeln für Fußgänger und Radfahrende sind räumlich getrennt und unterschiedlich geschaltet. Das führt oft zu Missverständnissen beim Abbiegen. Die Grünen schlagen vor, die Ampeln zusammenzulegen und ihre Schaltphasen zu synchronisieren. Der Oberbürgermeister soll die Umsetzbarkeit prüfen. Ziel ist eine bessere Erkennbarkeit für Autofahrende. Der gesamte Vorschlag als PDF.
Hochwasserschutz an der Prießnitz
Zur Beratung steht außerdem der Hochwasserrisikomanagementplan für die Prießnitz auf der Tagesordnung. Zu diesem Punkt wird das Gremium an die zuständigen Gremien des Stadtrates berichten.
Die Sitzung ist öffentlich. Am Ende der Sitzung folgen Informationen, Hinweise und Anfragen.
18. Sitzung des Stadtbezirksbeirates Neustadt
- Montag, 19. Januar 2026, 17.30 Uhr, Stadtbezirksamt Neustadt, Bürgersaal, Hoyerswerdaer Straße 3, 01099 Dresden
- Tagesordnung im Ratsinfo der Stadt Dresden
- Mitglieder des Stadtbezirksbeirates





















Der CDU-Antrag ist ja bemerkenswert, gerade weil er von denen kommt. Mal sehen ob Linksgrün im Beirat zustimmt, das ist schon peinlich, daß sie es selbst nie hinbekamen, und ablehnen geht nun auch mal gar nicht.
Was genau mit „zwischen Albertplatz und Alaunstraße“ gemeint sei, ist etwas verwirrend, aber vermutlich gehts um die Alaune vom Platz bis zur Scheune wenigstens. Sehr gute Idee, und die Freitag-Abende sind meist voller und ebenso einzubeziehen wie die Samstag-Abende.
Daß es dieses Jahr nur die halben Mittel für die Bürgerschafts-Vorschläge gibt, müßte man ganz groß im ersten Satz voranstellen. Die Zeiten des „alles wird nur durchgewunken“ ist vorbei für die Räte und Rätinnen. Das ist gut so, was der Bezirk nicht zwingend braucht ist abzuwenden, ob es da einen Lernprozess geben wird?, nicht jeder Veranstaltungsschnulli muß gepampert werden, Willkommen in der Lebenswirklichkeit. Ansonsten wäre der Zaster nach 3 Monaten aus, und alle anderen dürfen dank des Beirates in die Tonne schauen.
Was ist aus der Mittelvorbindung von 100.000 Euro aus Beschluß noch letzten Jahres geworden, was für das Deportations-Dokuzentrum am Alten Leipziger Bahnhof vorgesehen war? Zitat zum Deportationsbahnhof:
„Für das Vorhaben sind 90.000 Euro im Jahr 2025 und 100.000 Euro im Jahr 2026 als Projektförderung … vorgesehen.“ Im NG-Artikel vom 21.10.2025 wurde es öffentlich, aber eine Zeitung schrieb jetzt, daß das Geld futsch sei, weil der Stadtrat aktuell dagegen stimmte. Aber ist dieses Geld damit gemeint? Ein Kommentar vom 27.10. besagte auch, daß es gar keine Bezirksgelder waren, sondern gesamtstädtische Mittel aus dem Haushalt.
https://dailyfallback.neustadt-ticker.de/232185/aktuell/aus-dem-rat-des-stadtbezirks-13
Ja, das Geld ist nach jetzigem Stand futsch (also für die Initiative Alter Leipziger Bahnhof), weil der Kulturausschuss dagegen gestimmt hat.
Der Antrag der Grünen bzgl. Zusammenlegung Ampeln bzw. Synchronisierung Ampelphasen Fußgänger/Radfahrer ist extrem ärgerlicher Unfug. Die Idee, dass Fußgänger und Radfahrer sozusagen die eine Art Verkehrsteilnehmer und Autofahrer die andere Art seien, sorgt immer dafür, dass Radfahrer im Vergleich zu Autofahrern gebremst werden. Dass ihre Wege länger werden. Dass gefährliche Wegführungen etabliert werden (Radfahrer sollen rechts vom gradeausführenden Radweg aufs Linksabbiegen warten etc.). Dass Fußgänger eingeschränkt werden. Fahrräder sind Fahrzeuge und sollten wie solche behandelt werden. Gemeinsame Fuß- und Radwege sind fast immer Mist und ebenso gemeinsame Ampeln.
Die Begründung mit der Sicherheit der Radfahrer haben die Grünen ja schon an der Albertbrücke missbraucht, um den Gefährdern auf Kosten der Gefährdeten Vorrang zu verschaffen.
Ich kann mich den Darlegungen von Michel Neumann nur ausdrücklich anschließen. Nach meinem Verständnis sind Fahrräder (und vor allem Rennräder, Mountainbikes, E-Pedelecs, Rikshas und Lastenbikes) keine „kleinkalibrigen“ Fahrzeuge mehr, sondern echte Kraftpakete mit erheblicher Aufprallwucht. Es sei denn sie bleiben tatsächlich mal an einer roten Ampel stehen (was nur sehr selten passiert) dann könnte man sie vielleicht auch als „temporäre Stehzeuge“ definieren.
Wenn man die Alaunstraße schon sperrt, dann doch bitte für alle Fahrzeuge – also auch für diverse 2-Radgefährte (einschließlich E-Scooter und „Bigpackbikes“ z.B. die von Wolt etc.). Was steht hinter dem Begehren, „…die Alauni für Autos zu sperren“? mehr Sicherheit für Passanten ? (also Fußgänger und was die so mit sich führen wie Hunde, Kiwas, Rollatoren usw. , mehr Ruhe ?; mehr Platz? (für wen??). Dass das mit der Sicherheit und der Rücksichtnahme der Fahrradfahrer*innen gegenüber Passanten sogar in der expliziten Fußgängerzone Hauptstraße ein Witz ist, hat sich nun langsam in ganz Dresden und der Region rumgesprochen. Also, was soll der Aktionismus in der Alaunstraße? Mit dem Radweg vor Pfunds-Molkerei hat’s ja auch schon nicht geklappt. Der wurde ja von den dortigen Gewerbetreibenden mit Brief an den Minsterpräsidenten erfolgreich abgewehrt. Was für eine Ironie???
Lieber Horst Schlimmer, Sie verbreiten Falschinformationen. Das der Radweg an der Bautzner bisher nicht gekommen ist, hat weniger mit irgendwelchen Briefen zu tun, als viel mehr mit der Baustelle an der Pulsnitzer.
Außerdem tut es mir leid, dass Sie offenbar ein so schlechtes Bild von den Menschen (insbesondere Radfahrenden) haben. Die meisten halten sich an Verkehrsregeln, ich würde behaupten, wahrscheinlich genauso oft, wie Menschen die Autos fahren oder Fußgänger*innen. Der Unterschied sind eben nur rund 1.000 Kilogramm fahrender Masse.
Eigentlich müßte die untere Alaunstraße reine Fußgängerzone (Rad frei) sein, alle Parameter sprechen dafür. Der „Verkehrsversuch“ einer Beruhigung ist ein erster Schritt. Man könnte auch das „normale“ Parken (nur ca. 25 PKW) testweise oder generell rausnehmen, denn Tausende andere haben oder brauchen dort auch keinen Parkplatz.
Jedoch wird die Verkehrsplanung argumentieren, jetzt mache man erstmal nichts, solange die Köbrü in Bau sei. Naja, mal sehen, es geht ja nur um Nachtstunden.
Auf jeden Fall war die Verwaltung schon NICHT in der Lage, einen Hochbeetstein von an der Engstelle Alaunstraße-Albertplatz wegzunehmen, wo sich wirklich jeden Tag abertausende drängeln und gefährden. Die Hochbeete gehören formell der Vonovia, mit der man ja sonst durchaus kooperiert und Vereinbarungen trifft. Hier und vor rund 10 Jahren war das winzige Detail schon nicht umsetzbar, OBWOHL die Querung zur Glacisstraße für massiv viel Geld umgebaut wurde (!), man also einen Eingriff in die Orga des Verkehrsknotens durchführte. Daher sehe ich für das Alaunprojekt bei DIESER Verwaltung schwarz.