Mit 39 zur 31 Stimmen hat der Stadtrat sich heute Abend für den Wiederaufbau der Carolabrücke nach dem Entwurf der FHECOR Deutschland GmbH und der TSSB Planungsgesellschaft (Fhecor) entschieden. Die Räte stimmten dabei für die Vorlage aus dem Bauausschuss (hier als PDF) mit einer zwölfseitigen Ergänzung (hier als PDF).

Ersetzungs- und Änderungsanträge von Linken, Grünen und PVP-Fraktion wurden mehrheitlich abgelehnt. Selbst der Versuch der Grünen-Stadträtin Susanne Krause mittels einer punktweisen Abstimmung den Vierspur-Anhänger*innen eine Zustimmung zum Entwurf von Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG und Knight Architects (LAP) zu ermöglichen, scheiterte an den Mehrheitsverhältnissen.
Am Ende stimmten AfD, CDU, Team Zastrow, FDP/Freie Bürger und der fraktionslose Jens Lorek für den Entwurf von Fhecor.

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Planung für Wiederaufbau geht weiter
Noch im September 2026 soll das ausgewählte Planungsteam die nächsten Planungsleistungen für die Carolabrücke übernehmen. Bis zum geplanten Baubeginn im Mai 2028 stehen mehrere Schritte an.
Vorplanung wird abgeschlossen
Zunächst soll die Vorplanung abgeschlossen werden. Bei Ingenieurbauwerken wie der Carolabrücke macht dieser Schritt nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure rund ein Viertel der gesamten Planungsleistungen aus.
Anschließend wird das ausgewählte Konzept in der Entwurfsplanung weiter ausgearbeitet. Dazu gehören unter anderem die Statik, die Straßenaufbauten, die Entwässerung und die Kostenplanung.
Auch verschiedene Fachplanungen müssen aufeinander abgestimmt werden. Das betrifft die Fernwärme, die Beleuchtung und die Fahrleitungsanlage der Straßenbahn.
Ausschreibung wird vorbereitet
Nach Fertigstellung des Entwurfs folgen Abstimmungen mit Behörden, Versorgungsträgern und Verbänden. Danach wird die Ausschreibung vorbereitet.
Die Ausschreibungsunterlagen bestimmen die erforderlichen Bauleistungen. Sie enthalten zudem die technischen Anforderungen und die Mengen, die von den beauftragten Bauunternehmen umgesetzt werden müssen.
Der Baubeginn für den Wiederaufbau der Carolabrücke ist für Mai 2028 vorgesehen.
Stadtrat beschloss Ersatzneubau 2025
Der Dresdner Stadtrat beschloss im Juni 2025 den Wiederaufbau der Carolabrücke als Ersatzneubau. Im Anschluss erhielten vier Planungsteams im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung den Auftrag, Entwürfe zu erarbeiten.
Die Teams übergaben ihre Entwürfe am 26. Mai 2026. Danach wurden die Vorschläge im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung „carolaVOTE“ und weiterer Beteiligungsformate diskutiert. Ein Fachexpertengremium bewertete die Entwürfe.
Am 18. August 2026 sprach sich das Begleitgremium für das Planungsteam aus, das inzwischen vom Stadtrat beauftragt wurde.
Weitere Informationen gibt es unter:
https://www.dresden.de/carolabruecke

























Ja und jetzt bitte endlich mit dem Bau anfangen, danke.
Glückwunsch an den Sieger und die Hoffnung, dass sich alle heutigen Befürworter auch noch daran erinnern, wenn die Brücke eines Tages steht.